Struktur


Aktenserien

Identifikation

Signatur : Ar 66

Entstehungszeitraum / Laufzeit : 1972-1991

Verzeichnungsstufe : Bestand

Umfang : 7.0 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Die Progressiven Organisationen der Schweiz (POCH) entstanden in Basel um 1969. Sie weiteten sich gesamtschweizerisch aus, blieben jedoch besonders in Basel und Zürich von Bedeutung. Sektionen bestanden in Basel Stadt (POB), Basel-Land (POBL), Bern (POCH Bern), Luzern (POCH Luzern), Schaffhausen (POCH Schaffhausen), Solothurn (POSO), St. Gallen und Zürich (POZ).

Die Sektion Bern wurde im Verlauf der Jahre 1972/1973 gegründet. Bereits im Juni 1972 hatten sich die Arbeitsgruppe Mieterkampf, Arbeitszeitverkürzung und die Schulungsgruppe unter dem Namen "Komitee" zusammengefunden und orientierten sich an den Progressiven Organisationen. Der spätere Anschluss an die POCH bedeutete politische Arbeit in einem breiteren Rahmen und die Erweiterung des Aufgabenbereichs, aber auch die Pflicht, Rechenschaft abzulegen und Bericht zu erstatten. So verfasste das Sekretariat der Sektion wöchentlich Berichte, in welchen über alle Aktivitäten informiert wurde. Die kantonalen Sektionen funktionierten mehrheitlich unabhängig, waren aber gegenseitig informiert und hatten auch Schwerpunkte der politischen Arbeit auf den gleichen Gebieten. Die sog. „zentralen Gruppen“ oder Kommissionen für Betrieb, Medizin, Frauen und MieterInnen sollten in allen Sektionen bestehen.

Die POCH Bern versuchte von Anfang an, sich durch Abstimmungen, Initiativen und Wahlen in der Berner Parteilandschaft zu verankern. Meist schloss sie zu diesem Zweck Bündnisse mit anderen Parteien.

Im Gegensatz zur gesamtschweizerischen POCH wurde der Marxismus – Leninismus in Bern erst in den 80er Jahren aus den Statuten gestrichen. Von der ursprünglich klassenkämpferischen Ausrichtung wandte sich die Sektion ab und beschäftigte sich besonders mit ökologischen Fragen und mit dem Kampf für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Die Basisarbeit erfolgte in Quartiervereinen, welche sich hauptsächlich dem Thema Wohnen und Stadtentwicklung widmeten, die Arbeit in den „zentralen Gruppen“ verlor dementsprechend an Bedeutung.

Der Übergang zur Partei POCH–Grüne erfolgte fliessend. Während der Name zunächst nur im Wahlkampf benutzt wurde, die Partei den alten Namen aber beibehielt, wurde erst 1986 die endgültige Wende vollzogen. In den späten 80er Jahren löste sich die POCH auf, die ParlamentarierInnen liessen sich in der Folge im Rahmen des Grünen Bündnisses aufstellen.

Die Organisationsstruktur

Die Namen der Strukturen können verwirrend und wechselhaft sein. So bezeichnen MV (Mitgliederversammlung), GV (Generalversammlung) und VV (Vollversammlung) in etwa das gleiche, sind aber nicht immer gleichbedeutend. GV meint meist die kantonale Vollversammlung, d.h. inklusive der Sektion Biel. Höchstes Organ war gemäss Statuten die GV. Sie genehmigte das Budget, wählte den Vorstand und die Sekretäre (selten Sekretärinnen) und andere Ämter und bestimmte über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.

Ausschüsse werden von Kommissionen unterschieden, beide leisten zwar thematische Arbeit, doch sind Ausschüsse Teil des Vorstandes. In Kommissionen konnten auch Personen aktiv sein, welche nicht Mitglied waren. In den 80er Jahren traten die Quartiervereine an die Stelle der Kommissionen.

Der Vorstand führte die Geschäfte, tagte alle 2 Wochen und beauftragte das Sekretariat. Quartiervereine mussten mindestens ein Mitglied im Vorstand haben und waren dafür verantwortlich, das von der GV beschlossene Aktionsprogramm im Rahmen des Quartiers durchzuführen. Der Sekretär informierte Sektion über Gesamtpartei und umgekehrt und führte die Aufträge des Vorstandes aus. Er vertrat die Partei gegen aussen.

Übernahmemodalitäten

Der Bestand wurde 1991 übergeben.

zum AnfangInhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Protokolle. Drucksachen (Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Flugblätter, Informationsbulletins etc.). Unterlagen zu Aktionen, Wahlen und Abstimmungen. Parteigeschichtliches. Unterlagen befreundeter Organisationen.

Bewertung und Kassation

Kassiert wurden Doppel- und Mehrfachexemplare sowie Buchhaltungsunterlagen.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.

zum AnfangZugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift

Unterlagen in deutscher Sprache

zum AnfangSachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

SOZARCH Ar 56: POCH Zürich [Benutzungsbeschränkungen; ab 2010 öffentlich zugänglich]
SOZARCH Ar 47: Archiv Schnüffelstaat Schweiz. Darin u.a. Kopien der Staatsschutzakten der POCH; dieser Bestand ist nicht frei zugänglich. Die Benutzung ist im Benutzungsreglement vom 06.09.1996 geregelt.

Veröffentlichungen

Kleinschriften und Zeitungsartikel

POCH: Progressive Organisationen der Schweiz: SozArch ZA 38.61, SozArch QS 38.61

„Mitenand“ – Initiative: ZA* 02.3 C*M

zum AnfangVerzeichnungskontrolle

Informationen des Bearbeiters

Die Bearbeitung erfolgte im Winter 1999/2000.


Aktenserien

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Diverses

Protokolle und Berichte Versammlungen
Protokolle handschriftlich, Berichte meist getippt.
Ar 66.10.1 Mitgliederversammlungen (MV), Vollversammlungen (VV) und Generalversammlungen (GV) Bern: Protokolle, Berichte, Anträge, Finanzen
Protokolle handschriftlich, Berichte meist getippt.
Mappe 1: MV 1973: Protokolle. Gründung POCH Sektion Bern, 17.03.1973. Diskussion um Statuten. Mitgliederbeiträge.
Mappe 2: MV 1974: Protokolle. Statuten, 15.10.1974. Zwischenbericht des Kassiers, Finanzloch, 10.10.1974.
Mappe 3: Januar 1973 – September 1976: 1.Vollversammlung Sektion Bern (16.12.1974), Aktionsprogramm Bern. Ausführliche Berichte der Gruppen POCH Betrieb, interne Schulung, Sekretariat, Frauen, usw. Programm Kopo
Mappe 4: Januar 1977 – Oktober 1978. Sektion Biel zur SP. Statuten 19.02.1977, ersetzen jene vom 15.10.1974. Bilanz von vier Jahren Kantonalpolitik der POCH Bern, 16.12.1977. Das politisch organisatorische Konzept der Sektion Bern für die Grossratswahlen 1978. Umstrukturierung der Sektion 21.10.1978. Aktionsprogramm 1978/1979.
Mappe 5: 1979 – 1981: Rechenschaftsberichte Quartiervereine und Vorstand, Aktionsprogramme für das jeweilige Jahr. Statuten POCH-Lokalsektion Bern, 20.04.1979. Einteilung Lokalsektion in Quartiervereine. Resolution Kampf um Nationalratssitz, 23.06.1979. Papier zur Schulinitiative. Wahlresultate. 1 Jahr QV’s. Wahlkampfplattform. Resolution zur Jugendpolitik, 15.09.1980. 17 Thesen zur Diskussion unter den Parteimitgliedern, Antwort darauf, beide September 1981. Politisches Programm Wahlen 1982; Manifest Grossratswahlen Kt. Bern, 27.04.1982
Mappe 6: Februar 1982 – Dezember 1983: Finanzen verschiedener Abstimmungs- und Wahlkämpfe. Wahlplattform NR 1983. Diskussionsweekend 12./13. März. Thesen zur rot-grünen Erweiterung. Resolution der POCH Bern zu den NR Wahlen 1983. Resolution zur Initiative für soziale Krankenkassenprämien. Diskussionsgrundlage zur Initiative Stop dem Autobahnbau.
Mappe 7: Februar 1984 – Januar 1988; verschiedene VV’s, 1988/1989: Referendum gegen das Gesundheitsgesetz, 24.02.1984. Öffentliche Mitgliederversammlung „Pornographie-Prostitution“, 12.03.1984. Brief SAP zu Listenverbindung. Wahlplattform gegen Regierungswillkür und Verbetonierung der Landschaft. Einladungen und Traktanden Vollversammlungen POCH-Grüne. POCH auflösen?, 02.11.1987. Über Perspektiven der linken Kräfte, 13.06.1988. Zukünftige Arbeit der POCH, 15.05.1989. Diskussionspapier zur Verkehrsregelung Gedanken zur Situation der POCH. Plattform zur Zusammenarbeit Grünes Bündnis 1987. Brief an POB, 1990.
Ar 66.70.4Handakten Ch. Müller
Mappe 1: Wahlkampagnen: POCH Bern für Liste 3, POCH Frauenkommission, POCH Liste 12 – Grüne Baselbiet, POCH 13 – Leben statt Profit; „Solidarität mit Chile – Fest im Breitsch-Träff“ 4. April 1981; Brief an die SP-Wählerinnen und Wähler; Artikel: „BKW überzeugen: Am 20.2.: Atomgesetz nein“; Werbungen: „Aarebogefescht“, „POCH-Fäscht“ 1981; Petitionen: „Petition für einen Verkehrsfreien Rathausplatz“ 1979, Berner Wohnschutz-Petition der POCH“; „Kundgebung gegen Mehrwertsteuer und Atomgesetzrevision“; POCH-Verlag; Klösterli-Wettbewerb; Korrespondenz an die Mitglieder; Drucksachen zu diversen Demonstrationen („Nationale Demonstration gegen die Kriegsmaterial-Ausstellung „W81“ in Winterthur“ 1981, „Demonstration gegen die Türkische Militärdiktatur“, „Hausbesetzung im Monbijou“); Dokumentation: „Geschichte eines Abbruchs – Gefährdete Häuser – Wie können wir uns wehren – usw. usw.; Vortrag der Progressiven Organisationen des Kantons Bern und des Parti Socialiste Autonome du Sud du Jura zuhanden des Grossen Rates betreffend die Gesetzesinitiative „Schulreform: Fördern statt auslesen!“; Initiative „Schulreform: Fördern statt Auslesen!“; Liste der POCH-Grüne 1984; Leistungsausweis der POCH-Stadträtinnen und Stadträte in der letzten Legislatur 1984; Protokolle der Vollversammlung 1988, Mitgliederversammlung 1991, Sitzung 1991, Vorbereitungsgruppe 1991; Einblick in Daten, die POCH betreffend 1990; Statuten; Texte: „Marginalien zum Golfkonflikt“, „Erklärung zum EG-Beitritt der Schweiz“, Bemerkungen zum Memo von DV“.
Mappe 2: Texte. Darin u.a.: „Versuch einer Einschätzung der politischen Situation in der Schweiz (anhand der Ereignisse der Nationalratswahlen 1987)“ 1988, „Die These von der „Stillen Revolution“ eines Wertwandels in Hochindustrialisierten Gesellschaften“ 1988, „Das neue Gesicht des Kapitalismus: Postfordismus“ 1988, „Entwürfe zu einer gemeinsamen Erklärung der Partei PdAS, POCH, PSA“, „Ergänzende Tabellen zur Analyse der GR-Wahlen 1982“ 1982, „Leserbrief zum Artikel von Helmut Hubacher: „In zu grossen Schuhen läuft sich schlecht“ (Tagwacht Nr. 193 vom Montag, 20.8.79)“, „Die Produktionsweise des peripheren Kapitalismus“, „Bilan après la levée d’occupation du 30 Juin“, „Motion Finale (Adoptée par l’assemblée des delegués)“ 1978; Tronti, Mario: Operai e Capitale, Einaudi 1971 – Zusammenfassungen, Übersetzungen, 1971-1974, 24 S.; Lenin und die Oktober-Revolution 25. Okt. 1917. 20 S.; Was heisst revolutionäre Strategie der Kampfziele? – Der Kommunismus der Arbeiterklasse. 14 S.; La Greve a la murer S.A. – Analyse politique et Perspectives. 1970, 33 S.; Thesen zum Allgemeinen Verhältnis von wissenschaftlicher Intelligenz und proletarischem Klassenbewusstsein. 12 S.; La figure de l’ouvrier multinational en Suisse: composition et luttes dans les années soixante. 1973, 11 S.; Proletarische Front Bern – ein Jahr Intervention. Dezember 1973, 14 S.
Mappe 3: Schulungsmaterialien. Darin: Schulungsmaterial – die 1. Internationale. 1974; Vorwort zum „Mehrwertsteuer-Papier“ von J. W. 1977; Zur Imperialismustheorie; Zur Kapitaltheorie; Moskauerkonferenz 1969 – Entwurf einer Analyse; Bemerkungen zu einigen Ansichten über Chile; Zur Arbeitszeitverkürzungsinitiative; Resolution der MV der POCH-Zürich vom 09.09.1982; Korrespondenz von T. Heilmann
Mappe 4: Verschiedenes. Darin: Zeitungsartikel: „30 Jahre AHV – 30 Jahre Kampf“; PS: Rede Dimitroff am siebten Komintern-Kongress 1975; Einladungen zur Parteischule; Themenübersicht zu Parteischulabenden; These zum Verhältnis zwischen Ökologie-Bewegung und Arbeiterbewegung 1981; Die Industrieländer verbrauchen sieben Achtel der Reichtümer der Erde 1978; Die Herrschaft des Liberalismus; Statuten der Internationalen Arbeiterassoziation; Die Geschichte der ersten und zweiten Internationale; Die POCH im politischen Leben der Schweiz; Chronologie der Deutschen Demokratischen Republik von 1945-1954; Chronologie von Jugoslawien von 1917-1963; Sechste Gipfelkonferenz der Blockfreien in Havanna 24. August 1979; Die allgemeine Krise des Kapitalismus und der Übergang zum Staatsmonopolistischen Kapitalismus Korrespondenz; Die Ausarbeitung der Struktur des „Kapitals“; Die Geschichte der Kolonisation Afrikas ist über 500 Jahre alt; 20 Jahre Blockfreie Staaten; Gründung der PdAS – Entwicklung bis zum 2. Parteitag (Okt. 45) 1981; Die PdAS – traditioneller Kommunismus in der Schweiz – Parteischulwoche 05.–12.07.1981; Parteischulwoche 12.06.1981; Daten zu Lenin; Lenin Luxemburg Hilferding: Imperialismus und revolutionäre Strategie; Die Imperialismustheorie – Ausgangspunkt der Entwicklung der antimonopolistischen Strategie

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Interne theoretische Debatte

Ar 66.20.1Theorie und Strategie
Mappe 1:
1972: Zur gegenwärtigen Situation der Berner Linken. Zur Notwendigkeit einer politischen Organisation im Raum Bern. Schulung „Kritik der Pol. Ökonomie“.
1973: Was will die POCH? Geschichte der POCH. Politisches Programm der POCH Sektion Bern. Gedanken zur Infrastrukturpolitik, Skizze zu einem Aktionsprogramm (Bern). Unterlagen ordentlicher Parteitag des Partito Socialista Autonomo (PSA): bes. allg. Thesen zu Klassen, Ideologien, politische Kräfte. Konjunkturartikel.
1974: kurze Diskussionsgrundlagen zu: Demokratie und Sozialismus, Erziehung, Änderung der Eigentumsverhältnisse. Thesen zu Trotzkismus. Politik vis à vis der Ausländer (Chronologie). Umfang und Verteilung der Emigration (Chronologie). Für eine revolutionäre Generallinie (Referat Vorfeier 01.05.). Entwurf „Gesellschaft Schweiz-Portugal.
1975: Die POCH vor den Nationalratswahlen. Listenbindung der POCH-PdAS, Geschichte und Beurteilung.
1976: Antimoko: Thesen zu Fragen des antimonopolistischen Kampfes. Erklärungen zu den nationalen und internationalen Aufgaben der Partei. Zu den Gewerkschaftskongressen der GBH, PTT-Union und SGB. Programm des Kantons Bern für eine wirksame Antikrisen-Politik. Aussichten und Schwierigkeiten im Parteiaufbau.
Mappe 2:
1977: Disposition zur Broschüre über den antimonopolistischen Kampf. Dispo Abstimmungszeitung 12.06. Nein zu Mehrwertsteuer und Sozialabbau. Warum wir aus der POCH austreten. Brief des Partito Socialist Autonomo an die POCH. Den Aufbau erklärende Disposition für ein Programm der POCH. Zur Bundesfinanzpolitik. Papier von 13 GenossInnen und Stellungnahme der Partei dazu (Basel).
1978: Schulungskurs zu Eurokommunismus, marxistische Geschichtstheorie, die Anfänge der Arbeiterbewegung in der Schweiz. Referat zur 40-Stunden Woche. Bericht über den Parteitag der PCE in Madrid.
1979: Gemeinsame Erklärung zu den Nationalratswahlen. Partei und Feminismus: Seminar der Frauenkommission. Reaktion auf Kritik Helmut Hubachers.
1980: Zum SGB-Programm-Entwurf.
1985: Thesen zur Asylpolitik in der Gemeinde Bern.
1986: Zum Zustand der Partei.
1987: Gespräch POB-POZ
Undatiert: Zweiter Entwurf „Zweite Säule / AHV“. Stellungnahme zum Energiegesetz.
Mappe 3
Internes Migliederinfo POCH Bern: Nr. 1 (01.06.1978) – Nr. 43 (Januar 1984). 4 Nummern „POCH Rundschreiben“ dann in POCH-INFO unbenannt. POCH INFO Nr. 1 (Februar 1985) – Nr. 6 (Februar 1986).

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Protokolle und Berichte Vorstand

Protokolle handschriftlich, Berichte meist getippt.
Ar 66.30.1Statuten POCH Bern und Protokolle Vorstand I
Mappe 1
Statuten 18.05.1972. Entwurf Statuten März 1973. Statuten und Protokoll der Gründungsversammlung 17.03.1973. Zwei verschiedene Ausgaben der Statuten vom 19.02.1977. Statuten 20.04.1979. Entwurf und Statuten POCH – Grüne 13.01.1986. Entwurf Statuten POCH – Grüne, Sektion Bern – Stadt, 13.12.1986. Statuten POCH Biel, undatiert. Organigramm März 1973.
Komitee, Juni 1972 – März 1973. Mit Thesen zur Strategie, 22.08.1972. POBern Weekend über Arbeitszeitverkürzungsinitiative und Aktionsprogramm, September 72. Reichtumssteuer, Januar 73. Ausschuss, 1973.
Mappe 2
Protokolle Vorstand September 1973 – August 1974. Protokolle Grossrat – Ausschuss. Berichte, darunter: Plan für Sympathisanten Schulungskurs. Wahlveranstaltungen
Mappe 3
Protokolle Vorstand: September 1974 – April 1975. Darunter Bericht zum Wahlkampf und Quartierpolikliniken.
Mappe 4
Protokolle Vorstand Mai 1975 – Dezember 1975
Mappe 5
Protokolle Vorstand Januar 1976 – September 1976
Ar 66.30.2Vorstand Protokolle II
Mappe 1
Protokolle Vorstand Oktober 1976 – April 1977
Mappe 2
Protokolle Vorstand Mai 1977 – Dezember 1978
Mappe 3
Protokolle Vorstand 1979. Bericht der Arbeitsgruppe „Vorstandsausschuss“. Unigesetz.
Mappe 4
Protokolle Vorstand 1980. Initiativen „für eine bessere Kontrolle der Bernischen Kraftwerke“ und „fördern statt auslesen“. Gewerkschaftsdiskussion: zum SGB-Programmentwurf.
Mappe 5
Protokolle Vorstand Januar 1981 – August 1981. Rechenschaftsbericht Vorstand 1980. Thesen zur Frauenpolitik. Kindertagesstätten Ostermundigen. Thesen zur internationalen und nationalen Lage. Konzept Vorstand. Konzept Aareboge.
Mappe 6
Protokolle Vorstand September 1981 – Mai 1983. Darunter Präsenzliste 1981. Analyse GR-Wahlen 1982. Papier „Öffnung Bern – Land“.
Ar 66.30.3Vorstand Protokolle III
Mappe 1
Protokolle Vorstand Juni 1983 – Dezember 1984. Präsenzliste 1982. Schlussbericht Wahlzeitung. Krankenversicherungsgesetz. Schulungskurs.
Mappe 2
Protokolle Vorstand 1985.
Mappe 3
Protokolle Vorstand 1986. Programm Nationalratswahlen 1987.
Mappe 4
Protokolle Vorstand Januar 1987 – Februar 1988. Statistik POCH-Zeitung. Neuer Name – Neue Statuten? Zum Parteiaustritt Jürg Schärers.
Mappe 5
Protokolle Vorstand März 1988 – November 1989. Grundlagen der POCH – Grünen 1989.
Ar 66.30.4Büro: Protokolle der Sekretariatssitzungen I
Mappe 1: Protokolle Büro Oktober 1974 – Dezember 1975
Mappe 2: Protokolle Büro Januar 1975 – September 1976
Mappe 3: Protokolle Büro Oktober 1976 – März 1977
Mappe 4: Protokolle Büro April 1977 – Dezember 1977
Ar 66.30.5Büro: Protokolle der Sekretariatssitzungen II
Mappe 1: Protokolle Büro Januar 1978 – Oktober 1978
Mappe 2: Protokolle Büro Oktober 1978 – November 1979
Mappe 3: Protokolle Büro November 1979 – Mai 1980
Mappe 4: Protokolle Büro Juni 1980 – Dezember 1980
Mappe 5: Protokolle Büro 1981
Mappe 6: Protokolle Büro 1982
Mappe 7: Protokolle Büro 1983 – April 84, weniges 1986/87/88
Mappe 8: Sekretariats-Wochenberichte, Oktober 1974 – Februar 1978

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Sekretariat

Ar 66.35.1Büro: Administration und Buchhaltung
Mappe 3: Administration: Korrespondenz zu Finanzen, Adresslisten, Erhebung unter Mitgliedern, Staatsschutzakte der Organisation.
Mappe 4: Finanzen 1974 - 1986
Mappe 5: Finanzen 1986 - 1987
Ar 66.35.2Ausschuss Kommunalpolitik (KoPo): Protokolle
Mappe 1: KoPo, Protokolle Oktober 1974 – September 1975
Mappe 2: KoPo, Protokolle Oktober 1975 – Dezember 1976. Motion zur Erhöhung der Kinderzulagen für das städtische Personal. Motion zur Einsetzung einer Spezialkommission zur Untersuchung der Cincera Vorfälle,
Mappe 3: KoPo, Protokolle 1977/78
Ar 66.35.3Pressemitteilungen
Mappe 1: Pressemitteilungen, 1973-1979.
Mappe 2: Pressemitteilungen, 1980-1983.
Mappe 3: Pressemitteilungen, 1980-1986.
Ar 66.35.4Korrespondenz
Mappe 1: Oktober 1973 – Dezember 1974
Mappe 2: 1975
Mappe 3: 1976
Mappe 4: 1977 – Februar 1978
Mappe 5: 1978
Ar 66.35.5Korrespondenz II
Mappe 1: 1979 – 1984, A – G
Mappe 2: 1979 – 1984, H – Q
Mappe 3: 1979 – 1984, R – Z
Mappe 4: Oktober 1985 – Dezember 1987
Ar 66.35.6Korrespondenz III
Mappe 1: Korrespondenz Eingang, April 1988 – Mai 1990
Mappe 2: Korrespondenz zu Bauvorhaben, 1984 - 1986
Mappe 3: Korrespondenz intern, 1978 - 1985
Mappe 4: Korrespondenz mit Parteien, 1979 – 1984 und Korrespondenz mit PO Biel.
Ar 66.35.7Korrespondenz IV
Korrespondenz Eingang, 1987-April 1988
Korrespondenz Ausgang, 1984-Juni 1986

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Gliederungen: Kommissionen und Arbeitsgruppen

Ar 66.40.1Quartierpolitik, Wohnen, Stadtentwicklung
Mappe 1: „Poch Geburt“ 1973: Komitee zur Erhaltung einer wohnlichen Altstadt. Handschriftliche Protokolle, Verhältnis Komitee - POCH (Mai 1973), Fragebögen zu Wohnungen.
Mappe 2: „POCH Geburt“ 1973: Korrespondenz Komitee (teilw. alphabetisch), Adressen und Rechnungen, Baupläne.
Mappe 3: Mietergruppe 1972/1973: Berner Wohnschutzpetition der POCH, Quartierverein Süd-West (Mattenhof), Baubewilligungen, Einsprachen, Adressen, Referate. Liga für Menschenrechte über „menschenwürdige Wohnungen“ (ca. 50 Seiten).
Mappe 4: Mietergruppe 1973: Interview mit Bauinspektor Graf, juristische Informationen, Statistiken, Stellungnahme zum Baugesetz. Interne Papier PO Bern zu Sinn und Ziel des MieterInnenkampfes. Adressen, Vorlage eines Flugblattes.
Mappe 5: Quartierverein Bern Nord: Baupublikationen 1975-1977, Referate, Flugblätter, Einsprache, Finanzielles 1977-1980.
Ar 66.40.2Quartierpolitik, Stadtentwicklung
Mappe 1: Statuten des Komitees zur Erhaltung einer wohnlichen Altstadt, 1973. Restaurant Spitalacker „Spitz“ 1977: Adressen, Besetzung und Bussen, Bauinspektorat, „überparteiliches Komitee zur Erhaltung des Wohnquartiers Bern Nord“. Spitz 1978: Rechnungen und Korrespondenz. Fotos.
Mappe 2: Überparteiliches Komitee zur Erhaltung Bern-Nord: Protokolle, Grundsatzprogramm, Analyse Gruppe. AG Eigenheim. Informationsmaterial Mieterverband. Leist-Bern-Nord: bürgerlicher Quartierverein: Korrespondenz und Informationsmaterial.
Mappe 3: Quartierpolitik: Referendum Monbijoustrasse, Baupläne, Dokumentation, Korrespondenz. Ruedi Initiative, Gemeindeinitiative zum Schutze alter Gaststätten 1981. Initiative Pro Oberbottingen 1980/1982: Statuten, Umfrage, Argumentationskatalog. Reithalle 1982: Appell an den Gemeinderat. Referendum gegen Inselparkhaus 1983. Einsprache Kasinogarage 1986 und 1988.
Mappe 4: Quartierpolitik: Einsprachen Ankerstrasse, Neubrückstrasse 1988/89. Erlacherhof Referendum 1989: Bericht Denkmalpflege, Baupläne. Bauklassenplan 1989: Beschluss Baudirektion. NA Gemeindeinitiative „Sport statt autonomes Jugendzentrum auf der Schützenmatt“ (i.e. Reithalle) 1988/1990: Beschwerde.
Ar 66.40.3Arbeits- und Sozialpolitik
Mappe 1: Arbeitsgruppe Betrieb: Schliessung Zent AG 1974. Stellungnahme POCH zur Gewerkschafts-Initiative „Mitbestimmung“. 40 Stundenwoche Initiative: Korrespondenz und Argumente. Burger und Jacobi: Streik in Bieler Pianofabrik 1974.
Mappe 2: Entlassungen in Textilfabrik Gugelmann (Spinnerei Felsenau) 1975 Korrespondenz Betriebsgruppe. Referate: zur Arbeit im Betriebsbereich. Zur 40 Stunden Woche. Gewerkschaftskongress, April 1976. Arbeitsbedingungen bei Kambly, 1975. Zu den Gewerkschaftskongressen der GBH, PTT-Union und des SGB.
Mappe 3: POCH Betrieb Zentral, d.h. nationale Struktur: Protokolle 1974-1976.
Mappe 4: POCH Betrieb Zentral Protokolle August 1976-Juni 1978.
Mappe 5: POCH Betrieb Zentral Wochenberichte (Informations Bulletin): 1974-April 1977 (lückenhaft).
Mappe 6: Herabsetzung des AHV Alters: Provisorische Dokumentation zum AHV Alter 60/58, 1974. AHV Alter 62/60: Pressedokumentation, Begründung PV, 1982/1988. Referat Alterssozialpolitik, Gesundheitspolitik, 1976/1977.
Ar 66.40.4Jugend- und Erziehungspolitik
Mappe 1: Protokolle Erziehung PO Bern 1977/1978 mit Kritik an Gesamtschule und Stellungnahme der Erziehungskommission Bern zu Problemen in Sektion Bern, 1978. Zu Kinderspielplätzen und –krippen. Zentrale Gruppe Jugendverband Basel 1976: Papier zum Aufbau revolutionärer Jugendorganisationen. Schulkonzept der PO Bern z.Hd. dem Grossen Rat.
Mappe 2: Protokolle POCH Arbeitsgruppe Erziehung 1975/1976 und 1977/1978 (Lückenhaft). Berichte: Bildungsprogramm für die Partei, sozialdemokratische Bildungspolitik, antiautoritäre Erziehung, Gesamtschule, geschlechtsspezifische Erziehung, Berufsbildungsgesetz.
Mappe 3: PO Bern Schulreform-Initiative 1980/1982: „Fördern statt auslesen“. Korrespondenz und Argumente 1979/1980. Dokumentation und Finanzen, 1982. Überparteiliches Unterstützungskomitee, Rundbriefe und Korrespondenz mit Presse, 1982. Inserate in Presse. Abstimmungszeitung.
Mappe 4: POCH Uni-Gruppe Protokolle POCH Uni Zusammenzug Januar 1973 und März 1974. Statuten und Protokolle POCH Uni Koordination (PUK) und Positionen Redaktion (POS-RED), 1974-1977. Parteischule (PS) 1976. Stellungnahme Bresche zum Ausschluss J.B. aus der Uni. Thesen zur Klassenlage der Intelligenz, Vortrag zur Imperialismustheorie im Rahmen Tutorat.
Mappe 5: PO Bern Unigruppe: Protokolle und Korrespondenz 1975, Wahlen ins stud. Parlament. PO Bern Unigruppe Protokolle 1979. Initiativkomitee für die Totalrevision des Uni Gesetzes. Frage der Auflösung Januar 1980.
Ar 66.40.5Frauen, Umwelt, Gesundheit, Printmedien, Parlament, Diverses
Mappe 1: Progressive Frauen (PF) Bern: Statuten und Jahresprogramm 1976. PF Schweiz: Protokolle, Plattform, theoretische Grundsatzpapiere, Protokolle Ausschuss Mutterschutzinitiative. Frauenkommission: Protokolle Bern, Februar 1977 – November 1979. Petition gegen Abendverkauf, Verkäuferinnengruppe PF, 1975-1977. Verkäuferinnen-Information: Gruppe Frau + Betrieb. Umfrage. (Alle FK Frauen auch in OFRA, Organisation für die Sache der Frauen).
Mappe 2: Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr, 1972/1973. BKW Initiative (Bern. Kraftwerk AG) von PdA. AKW Kommission und überparteiliche Komitees, 1979-1989. Einsprache gegen Baubewilligung für ein Zwischenlager radioaktiver Abfälle im AKW Mühleberg, 1982. Referendum Atommülllager Mühleberg, 1982/1983. Kleber und Plakat. Beglaubigung der Unterschriften, 1983.
Mappe 3: Gesundheit. Stellungnahme GL zu Gesundheitswesen, 1974. POCH-Medizin Referate: Wieso arbeitet POCH zum Thema Gesundheit?; Kostenexplosion; Med-Gruppe Bern Protokolle, 1974-1976 und Akten zur Gemeindeinitiative zur Schaffung von Quartierpolikliniken. Med-Gruppe Schweiz, Protokolle 1975-1978.
Mappe 4: Gesundheit: Motion Jürg Schärer zu Prämien, 1983/1984. Volksinitiative POCH, Grüne, SAP, PSA-SJ, „Stop der Prämienexplosion – für eine soziale Krankenversicherung“. Pressemappe dazu. Abstimmung vom 28.09.1986: Finanzielles, Argumente, Korrespondenz mit anderen Parteien. Krankenkasseninitiativen in anderen Kantonen. Tschirren: Konflikt um Chefarzthonorar im Inselspital.
Mappe 5: Aareboge 1973-1983: Statuten, Finanzen, Konzept, Verteiler. POCH Zeitung (PZ) 1976-1978: Werbe- und Finanzkampagne. PZ 1980-1983: Korrespondenz, Protokolle, Tabellen. Verlag 1976-1984: Statuten, Finanzen, Protokolle, Werbung.
Mappe 6:
Grundsatzpapier 1974: Warum wir an den Wahlen teilnehmen. Agitationskalender für Nationalratswahlen 1975. Interpellationen im Grossen Rat, 1977, Vernehmlassungen, 1984-1986.
POCH-Trikont: einige Protokolle, 1975-1980.
Liste der Kommissionsverantwortlichen und in anderen Organisationen aktiven Personen der PO Bern.
Diverses: Initiativgruppe Stadtratswahlen 1976, Arbeitslosenkomitee Bern 1976, Soldatenkomitee, Antifaschistisches Komitee

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Nationale Struktur

Ar 66.50.1Nationale Struktur: Geschäftsleitung (GL), GL Ausschuss (GLA), Zentralsekretariat (ZS), Parteivorstand (PV)
Mappe 1
ZS und GL, September 1972 – Juli 1973: Protokolle. Unterlagen zur Statutendiskussion, 05.12.1972. Statuten POCH 28.10.1973. Bericht Kommission „Betriebspensionskassen“. Resolution gegen Vietnamkrieg, Januar 1973. Statuten Verein POCH Verlag. Über die nächsten Aufgaben der POCH, 30.03.1973. Pflichtenheft für das ZS der POCH und dessen Mitglieder. 07.04.1974. Aufsatz „Entspannungspolitik und antiimperialistischer Kampf“. Statutenvorschlag für den Verein „Antiimperialistische Hilfe“. Statutenvorschlag für POCH. Generalliniendiskussion, Wochenendseminar Neukirch, 30.06./01.07.1973. Gründung, Statuten und Richtlinien des Verlags. Stellungnahme zu BV 27. Politisches Programm der POCH Sektion Bern.
Mappe 2
GL und GLA, September 1973 – September 1974. Protokolle. Strafklage wegen Verleumdung. 4 Konjunkturbeschlüsse, Stellungnahme GL z.Hd. des nationalen Komitees zur Einführung der 40- Stundenwoche. Text Initiative 60/58, 16.03.1974. Zum 1.Mai 1974.
Mappe 3
GL und GLA, Oktober 1974 – November 1976. Protokolle. Bericht zur Tribune ouvrière Juni 1976. Mitteilungen 40-Std Woche. PdA und die Neue Linke.
Mappe 4
GL, Januar 1977 – Mai 1978; Protokolle. Protokolle Sitzungen DA, PdA und POCH. Bundesbeschluss über die Neuordnung des Staatsreferendums, - über das republikanische Volksbegehren „zum Schutz der Schweiz“. PV (ersetzt GLA), Juni 1978 – April 1979: Zu den Ereignissen in der CSSR 1968. Reglement der Schlichtungskommission. Mögliche nationale Instrumente im Oeko-Bereich. Erklärung zur Bundesfinanzreform, Oktober 1978. Entwurf „Solidarität mit Vietnam“. Pflichtenheft ZS, 1978. Gemeinsame Erklärung der Parteien PdAS, POCH, PSA. Wahlkampf 1979 der POCH ZH – eine Bilanz.
Mappe 5
Protokolle PV, Mai 1979 – September 1982; Protokolle PV, Oktober 1985 – September 1986; GL, Mai 1986 – November 1986; GV POCH – Grüne, 1987/1988: Neuer Name – Neue Statuten?, POCH Grüne Info, Februar 1987, GV zur Frage der Auflösung, 29.01.1988
Mappe 6
Seminar 1974, Kongress Wahlmanifest 1983, u.a. POCH und die Grünen, SekretärInnenkonferenzen, 1980 - 1985
Ar 66.50.2Nationale Struktur: Zentralsekretariat, Delegiertenversammlung
Mappe 1
Rundschreiben ZS, interne Berichte, Einladungen, 1974 – Juni 1976. Darunter: Bericht AZI Kommission (Arbeitszeitinitiative), Vortrag zur Parteischule, Vortrag zur NA (Nationale Aktion) und Überfremdungsinitiative, Terminliste für Nationalratswahlen 1975, Bericht über das Palästinakomitee Bern.
Mappe 2
Rundschreiben ZS, interne Berichte, Einladungen, Mai 1976 – Juli 1980. Darunter: Textentwurf zu NA-Initiative „Nein zu 300'000 Ausweisungen!“.
Mappe 3R
undschreiben ZS, interne Berichte, Einladungen, August 1980 – Mai 1986. Darunter: Nichtzustandekommen der Initiative „Sicher Arbeitsplätze für alle“. Interkommission Basel zur Schlägerei am 01.05.1981. Statuten der POCH (Entwurf der GL 04.09.1982). Grundzüge eines DV Reglementes gemäss Statutenentwurf vom 04.09.1982. Sofortprogramm gegen das Waldsterben. Vorschlag neue AKW Initiative POB (Oktober 1984).
Mappe 4
DV, 1972 – 1974: DV 10.12.1972 in Olten mit Organisationsdebatte. Weitere Berichte. Statuten 28.10.1973.
DV Juni 1974: Referate: Zum Stand des internationalen Klassenkampfes und des Aufbaus der Partei. Schwerpunkte unserer Arbeit.
Mappe 5
DV, November 1974 - 1976: DV November 1976 (besonders ausführlich): Erklärung zu den nationalen und internationalen Aufgaben der Partei. Bericht über die Arbeit der Partei Richtung Betrieb und Gewerkschaften (Entwurf und Endfassung). Bericht Zentralredaktion der POCH Zeitung. Stand der Arbeit in den zentralen Gruppen. Bericht GL (Entwurf und Endfassung).
Mappe 6
DV Dezember 1976-1978 und 1980-1985: Papier zu Gewerkschaften, Erklärung zu den nationalen und internationalen Aufgaben der Partei. Resolution für die Reichtumssteuer, gegen den Sozialabbau. Für die Erhaltung und den Ausbau der Volksrechte. Lage der Partei, Für eine neue Energiepolitik, Entwurf eines politischen Programms. Baustopp. Offener Brief RML betreffend 4 Wochen Ferieninitiative. Die POCH grüsst den Kanton Jura. Südliches Afrika, Kampf der Busipo, Parteikongress 1978, Referate und Kongressunterlagen. Gegen den Bau weiterer Autobahnen und Nationalstrassen, 1983.

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Befreundete Organisationen

Ar 66.60.1Informationsmaterial zu Organisationen, alphabetisch
ALB – alternatives Lokalradio Bern. Initiativkomitee Atomstopp JA. Aktionsgruppe Wohnungsnot.
CUT – chilenische Einheitsgewerkschaft. Container TV.
Einheitskomitee für die Rechte der Einwanderer.
Friedenskundgebung. Komitee für Frieden und Abrüstung. Frau-Arbeit-Wiedereinstieg. Frauenforum VPOD.
Komitee gegen den Ausbau der Grauholz Autobahn. GAB – Gewaltfreie Aktion Bern. Komitee Graben Nie!
Jugendkonferenz der Stadt Bern und Bärner Jugendzytig.
Kathrin Bohren Unterstützungskomitee. Berner Komitee gegen das Kriminalpolizeiliche Informationssystem KIS.
Mitenand Initiative. Volksinitiative für wirksamen Mutterschutz. Überparteiliches Komitee für Kinder- und Ausbildungszulagen.
Politische Umweltschutz-Organisation (PUO). Palästina-Aktionskomitee. Gesellschaft Schweiz – Palästina. Association „Najdeh“. Secours social Paléstinien.
Arbeitsgruppe gegen Repression – Verteidigungsfonds
Komitee Salvador Allende Bern. Schweiz. Gesellschaft für ein Soziales Gesundheitswesen (SGSG).
Komitee gegen die StGB – Revision. Stadt – Land – Komitee Bern.
Komitee Freiheit für die Türkei.
Arbeitsgemeinschaft Untersuchungshaft – AGU.
VPOD – Schweiz. Verband des Personals öffentlicher Dienste. Verein zur Förderung der Gesamtschulidee.
Zentralamerika – Sekretariat. Café libre – Nicaragua Aktions Zeitung.

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Drucksachen

Ar 66.70.1Flugblätter: Quartierpolitik, Betrieb, Uni, Erziehung, Frauen, Gesundheit, Varia
Mappe 1: Flugblätter zu Quartierpolitik: 1972-1988. (hauptsächlich aus den Jahren 72-80)
Mappe 2: Flugblätter zu Betriebskampf: 1973 – 1983. 40 Std. Woche, Dubied AG, AHV-Rentenalter. POCH – Betrieb Zeitung: Nr. 1/1976 – Nr. 3/1978. Nr. 7,9/1977 fehlen, ebenso 2/1978.
Mappe 3: Flugblätter POCH-Unigruppe, Uni-Zeitung, Wahlzeitungen für den StudentInnenrat.. POCH Erziehung. Progressive Lehrlinge, Progressive Mittelschüler. Gewerkschaft Erziehung CH.
Mappe 4: Verschiedene Flugblätter: Frauenkommission und Betrieb – Frauen. Verkäuferinnen Informationen, 1976/1977, gegen den Abendverkauf, 1975-1977, verschiedenes. POCH – Med. Quartierpolikliniken. Anti-AKW. Wahlpropaganda. Drucksachen zu den Regierungsrats- und Grossratswahlen 1982: Flugblätter, Flugschriften, Kleinplakat [für den Regierungsrat kandidierten: Kathrin Bohren (POCH) und Jean-Claude Crevoisier (PSA-SJ)]
Mappe 5: Verschiedene Flugblätter: Fest, 1. Mai, Was heisst revolutionäre Politik in den 80er Jahren? Solidarität mit Chile und Zentralamerika (POCH und andere Gruppen). Gegen Ausschaffung tamilischer Flüchtlinge (nicht POCH). POCH Biel.
Mappe 6: Flugblätter anderer Sektionen.
Mappe 7: Flugblätter befreundeter Organisationen, v.a. 1976: Studentenschaft der Universität Bern, Soldatenkomitee Basel, Aktion Strafvollzug, SKAAL (Solidaritätskomitee für Afrika, Asien und Lateinamerika), Verein Solidarität 1. Welt – 3. Welt, GBH, FBB, teatro operaio, Organisation der revolutionären Linken (Ex-Schinagu), Komitee für Flüchtlinge und ehemalig politische Gefangene in Spanien, Gewerkschaft Kultur, Erziehung und Wissenschaft, SP.
Ar 66.70.2Zeitung: Aareboge, POCH
Aareboge: Lokalblatt der PO-CH – Zeitung für Bern:
Nr. 1 (Sept. 1973) – Nr. 25 (Sept. 1975), zu bestimmten Anlässen sind Sondernummern oder Extrablätter gedruckt worden.
1976 – 1978: jährlich ca. 10 Nummern.
1979 – 82: jährlich ca. 20 Nummern
1983: 12 Nummern, 1984: 11 Nummern, 1985: 8 Nummern, 1986: 4 Nummern, 1987/88 unbekannt, mindestens 1 Nummer Juli 1988, 1989: 8 Nummern, 1990: mindestens eine Nummer März.
Fehlende Nummern:
1973: 0 – Nummer und 2, 3, 4, 5
1974: 10, 11, 12
1975: 20, 21
1983: 3
1984: 4
1989: 3, 5
Aareboge magazin: Zeitschrift für Politik und Kultur:
Nr. 1, März 1983: Kein Atom – Müll in Mühleberg.
Nr. 2 fehlt.
Nr. 3 / 4, Dezember 1983: Politik von Frauen? – Politik für Frauen.
Nr. 5, April 1984: Krankenkasse.
Nr. 6, Juni 1984: Die Nationalen.
Nr. 7, September 1984: Neue Technologie, Fluch oder Segen? Hausfrauisierung der Arbeit.
PO•CH Extrablätter 1973.
Dr rote Sandstei: Lokalblatt der POCH Ostermundigen 1981/1982, lückenhaft.
Ar 66.70.3Broschüren POCH und befreundete Organisationen
Für eine neue Politik: POCH – Bern. Programm für die demokratische Neuorientierung der Politik der Gemeinde Bern. 1976.
Sich nid la tschaupe: Quartierblatt Bern – West, Nr. 1 August 1972.
ça ira - sich nid lo tschaupe, 2. Ce qui se passe à Bienne et envirion, tous doivent le savoir / Was z'Biel passiert mues jede wüsse [ça ira-Presse, J. Wehren, Biel], undat. (ca. Juli/August 1973)
Quartierblatt: Das isch nume d’r Afang, No 1 Mai 1973.
Für ein wohnliches Bern, Separatdruck aus „der Bund“.
Spekulation in Bern: Zahlen – Namen – Orte vom Geschäft mit dem Wohnen. Aktionsgruppe Wohnungsnot (hg.). Bern 1981, 2. erweiterte Auflage. Bern 1982.
Stadt – Land – Komitee Bern. Bern 1981.
Bericht der Arbeitsgruppe Belpmoos betreffend: die Erhaltung und Anpassung des Flughafens Bern – Belp. Bern 1982 [juristische Beschwerde und Vernehmlassung hinzugefügt]
Der Wuche Chratzer: Quartierblatt von Bethlehem. 6. Juni 1974 und 11. November 1982.
Dossier Freitag 27. Mai: Bakikur Kuk Förderverein pro Reitschule bewegte Eltern, IKUR. Bern, ca. 1988.
Momentaufnahme der Ausländerarbeit in der Stadt Bern. ARBEKO (hg.). Bern, ca. 1980.
Was ist Trotzkismus: Anmerkungen zu einem Referat gleichen Titels von E. Mandel.
Materialien der Hochschulgruppe.
Pulverfass: Berner Schülerzeitung. Progressive Jugend (hg.). Nr. 1 und Nr. 2.
Schluss mit den Sek.-Prüfungen! Fördern statt auslesen! POCH Schulreform – Initiative Ja 26. Sept. Bern 1982.
VPOD-Lehrergruppe Bern: Schulmisere [Flugschrift zur Initiative Fördern statt auslesen], undat. (1981?)
Abstimmung vom 28. September: Stop der Prämienexplosion: für eine soziale Krankenversicherung: Ja: Argumentenkatalog. Bern 1986.
Kämpfendes Chile, Nr. 2 und 6.
Tschernobyl – Demo vom 25.04.1987 in Bern: Schlussbericht Teil I des Untersuchungsausschusses der Geschäftsprüfungskommission (UA-GPK). Bern 1988.
Regional – Zeitung Ausgabe Graben. Gewaltfrei Aktion Graben (hg.). 1976.
Frauenpolitik für die Stadt Bern. POCH Frauenkommission (hg.).
Glarner Zeitung: Information und Diskussion. März und Mai 1976.
PdA: Verkehrskonzept 1983.
Der Rote Bär: Organ der PdA Bern. Juli 1976 – August 1983, lückenhaft. Chnoblouch Schprütze.
Berner Tagwacht: Serie „Armsein im Kanton Bern“. 1988.
Mappe 1:
Informationsblatt des Lehrlingkomitees gegen Entlassungen. Nationale Demonstration für die Amnestie in Spanien. Informationen von der Gruppe „Prolit“. (L)EIDGENOSSEN in der Kaserne Bern: Zeitung von Rekruten gemacht. März 1976. Schweiz Friedensrat (hg.) Für die Abschaffung der Militärjustiz; Rebell: Organisation der revolutionären Linken – Ex-Schinagu. April 1976 – September 1976. RML / SAP: Bärner bresche: Lokalblatt der RML. Lückenhaft 1979-1984. Uni Bresche; SP: Bärn: Lokalblatt der Sozialdemokraten. 3 Nummern 1980/1981.
Namen: Jürg Schärer, Beat Schneider, Kathrin Bohren, Peter Eichenberger, Barbara Gurtner, Regula Fischer, Christian Müller, Anna Mühlethaler, Ernst Frei, Ueli Fankhauser, Ruedi Zürcher, Ursula Zollinger, Claire Rast, Rosmarie Gasser, Ueli Müller, Ingrid Keller, Peter Weber, Willy Jakob, Fritz Brönimann, Ruth Mascarin.
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