Bestandesliste
Öffnungszeiten
Lageplan
Nutzung
Kontakt
Bestandesliste
Öffnungszeiten
Lageplan
Nutzung
Kontakt
Rheinaubund
Beschreibung
Aktenserien
61
Websites
1
Bild+Ton
428
Open Data
1
Bilder
428
Audios
0
Videos
0
Luftaufnahme der Umgebung des Rheinfalls, ca. 1910, flankiert von den Industriearealen der Aluminium Industrie AG (AIAG) und der Schweiz. Industriegesellschaft (SIG), sowie dem Schloss Laufen. Dahinter sichtbar die Stadt Neuhausen.
Luftaufnahme des Rheinfalls, flussabwärts, mit Schloss Laufen, Schlösschen Wörth und, am Rande, den Industriearealen Neuhausens (AIAG und SIG), ca. 1910
"Torchel d'jeli (Öl-Trotte)" – Schraubenpresse für Leinöl und Feuerstelle, untergebracht in im Vorzimmer des örtlichen Schulhauses in Disla (Disentis), 1916
Zwei Frauen bei der Ernte von Getreide (Roggen) mit der Handsichel, im Feld vor der Kirche St. Johann in Disentis stehend, ca. 1917
Das Dorf Brigels in der Abendsonne, ca. 1917; am linken Bildrand die Casa Mirella, zur Rechten die Kirche St. Maria (noch ohne das neu gebaute, verbreitere Schiff von 1963). Im Vordergrund vier Bauern bei der Flachs- oder Getreideernte mit Sicheln.
Wasserrad-Konstruktion mit horizontal angeordneten Schaufeln, welche die Kraft des zugeführten Wassers eines Baches auf die vertikale Kurbelwelle übertragen. Surselva, ca. 1917
Uralte Hebelpresse mit Steinbeschwerung in einem halboffenen Holzschuppen; Meierhof, Obersaxen, ca. 1917 – Mit einer Winde haspelt ein Mann einen Gesteinsbrocken ans Ende eines langen Pfahls, der als Hebelarm der Ölpresse dient.
Uralte Hebelpresse mit Steinbeschwerung in einem halboffenen Holzschuppen; Meierhof, Obersaxen, ca. 1917 – Mit einer Winde haspelt ein Mann einen Gesteinsbrocken ans Ende eines langen Pfahls, der als Hebelarm der Ölpresse dient.
Uralte Hebelpresse mit Steinbeschwerung in einem halboffenen Holzschuppen. Meierhof, Obersaxen, ca. 1917
Das Stampfen des Leinsamens zur Ölgewinnung in der Stampfmühle (surselv.: la pela). Cuoz bei Disentis, ca. 1917 – Zwei Frauen überwachen die wasserkraft-betriebene Mörserbatterie bei der Verarbeitung zu Leinsamenmehl und -paste (unter Wasserzugabe).
Das Stampfen des Leinsamens zur Ölgewinnung in der Stampfmühle (surselv.: la pela). Cuoz bei Disentis, ca. 1917 – Zwei Frauen überwachen den Verarbeitungsprozess zu Mehl und Leinsamenpaste, im Vordergrund Bottiche mit bereits gewonnenem Leinsamenmehl.
Zwei Frauen kniend, den Leinmehl-Verarbeitungsprozess einer weiteren Stampfmühle in der Surselva überwachend, ca. 1917
Das Pochen des Flachses in Rueras (Tavetsch), ca. 1917 – Eine Frau, kniend mit einem Bündel Flachs vor den drei hölzernen Stampffüssen einer Bleuelpoche, die sich zur Brechung der Stängel mittels Wasserkraft anheben und niedersausen.
Hölzerne Schraubenpresse mit entnommenem Pfropfen, die zur Gewinnung von Leinöl verwendet wird. Surselva, ca. 1917
Drei Frauen mit schweren, hüfthohen hölzernen Mörsern vor einem Bergbauernhof in der Surselva, ca. 1917. Das Mahlgut wird unter Beigabe von Wasser mit einem ca. 70 cm langen Pistil mit Querstrebe zermalmt.
Drei Frauen mit schweren, hüfthohen hölzernen Mörsern vor einem Bergbauernhof in der Surselva, ca. 1917. Das Mahlgut wird unter Beigabe von Wasser mit einem ca. 70 cm langen Pistil mit Querstrebe zermalmt.
Eine alte Frau mit schwerem, hölzernem Mörser vor einem Bergbauernhof in der Surselva, ca. 1917.
Eine Frau beim Eingiessen der gebratenen Leinsamenpaste in das sackförmig gehaltene Tuch, unterstützt von zwei Männern. Das zusammengeschnürte Paket wird dann in den Torkel (d.h. die Ölpresse, rechts) geschoben. Sedrun, ca. 1917
Eine Frau beim Eingiessen der gebratenen Leinsamenpaste in das sackförmig gehaltene Tuch, unterstützt von zwei Männern. Das zusammengeschnürte Paket wird dann in den Torkel (d.h. die Ölpresse, rechts) geschoben. Sedrun, ca. 1917
Zerreiben der gestampften Leinsamenpaste, Braten der zerriebenen Paste, Pressen des Leinöls (von links nach rechts). Sedrun, ca. 1917 – Das Mädchen (in der Mitte) überwacht den Bratvorgang der Leinsamenpaste, die über dem Feuer mechanisch gewälzt wird.
Das Zetteln (surselv.: urdir) in der Bauernstube. Tavetsch, ca. 1917 – Zwei Frauen beim Zetteln der Fäden zur Vorbereitung für den Webstuhl, auf das Garn nach dem Aufhaspeln übertragen werden kann.
Das Weben am hohen Webstuhl (surselv.: tellé ault), Cavardiras-Disentis, ca. 1917 – Eine Weberin (links) bei der Textilherstellung am platzsparenden vertikalen Webstuhl, der wegen der erforderlichen Raumhöhe im Bündner Oberland weniger verbreitet ist.
Spinnen der Wolle, Segnas-Disentis, ca. 1917 – Frau beim Führen des Wollfadens ins Spinnrad mit grossem Durchmesser, einer für das Bündner Oberland typische Konstruktion. In der Surselva wird es fürs Spinnen von Wolle, Hanf und Leinen verwendet.
Spinnen der Wolle, Segnas-Disentis, ca. 1917 – Frau beim Führen des Wollfadens ins Spinnrad mit grossem Durchmesser, einer für das Bündner Oberland typische Konstruktion. In der Surselva wird es fürs Spinnen von Wolle, Hanf und Leinen verwendet.
Frau mit Handrad, Disentis, ca. 1917. – Beim sog. "Spinnbock", einem schon damals seltenen Spinnrad für Wolle, wird mit der Rechten der Schwung zum Aufwinden erzeugt, während Daumen und Zeigfinger der Linken einem Wollbüschel den Faden entlocken.
Eine Weberin am grossen Bauernwebstuhl mit horizonal liegendem Zettel (surselv.: tellè lad), Segnas-Disentis, ca. 1917 – Aufgrund der niederen Zimmer im Bündner Oberland ist dieses primitivere, deutsche Modell häufiger verbreitet als das vertikale Modell.
Schleissen des Hanfs. Danis-Tavanasa, ca. 1917. – Eine Gruppe von Frauen beim Brechen des Hanfs und Ablösen der Bastfaser von Hand (= dial.: schleizen, sursilv.: stigliar) vor dem Haus.
Ein Mann und zwei Frauen im Feld beim Ernten von Getreide mit der Handsichel, vermutlich Roggen oder Gerste. Talboden in der Surselva, ca. 1917
Eine alte Frau im Feld beim Ernten von Getreide mit der Handsichel, vermutlich Roggen oder Gerste. Surselva, ca. 1917
Zwei junge Frauen bei der Ernte mit Sicheln, im Feld stehend und geerntete Getreidebüschel hochhaltend. Talboden in der Surselva, ca. 1917
Zwei junge Frauen bei der Ernte mit Sicheln, im Feld stehend und geerntete Getreidebüschel hochhaltend. Talboden in der Surselva, ca. 1917
Berggbauern beim Pflügen des Ackers, auf dem bereits Schnee liegt, mittels Hacke und Kuhgespann, vermutlich in der Surselva, ca. 1917.
Berggbauern beim Bestellen des Feldes mit Hacke und Harke, vermutlich in der Surselva, ca. 1917.
Das Riffeln des Flachses bei Camischolas (Tavetsch), ca. 1917 – Zwei Frauen, rittlings auf der Riffelbank vor ihrem Hof sitzend. In dessen Mitte ist, zum Abziehen der Leinkapseln von den Flachsbüscheln, ein Kamm aus Metall angebracht.
Das Darren der Leinkapseln bei Camischolas (Tavetsch), ca. 1917 – Eine Frau, sitzend auf Leinentuch, auf dem zum Trocknen und Rösten an der Sonne Flachskapseln flächig verteilt sind, beim Trennen von Leinsamen und aufgesprungenen Kapsel mit Sieb.
Das Darren der Leinkapseln bei Sedrun, ca. 1917 – Zwei Frauen mit grossen, feinmaschigen Sieben, vermutlich beim Trennen der leeren Hülsen von den Leinsamen. Durch das Ausbreiten auf Tüchern und Rösten an der Sonne springen die Flachskapseln auf.
Eine Frau beim Hecheln des Flachses (surselv.: tscharschar). Sedrun, ca. 1917 – Zuvor geschwungene Flachs- und Hanffaserbündel werden durch die Hechel gezogen, um die Fasern der Länge nach zu spalten.
Grob- und Feinhecheln (sursilv.: tschariesch), Tavetsch, ca. 1917 – Durch dieses Werkzeug, zwischen Füssen und Knien eingeklemmt, werden die zuvor geschwungenen Flachs- und Hanffaserbündel gezogen, um sie der Länge nach zu spalten.
Das Riffeln des Flachses, ca. 1917 – Eine Frau und ein Mann, rittlings auf der Riffelbank im Feld sitzend. In dessen Mitte ist, zum Abziehen der Leinkapseln von den Flachsbüscheln, ein Kamm aus Metall angebracht
Das Riffeln des Flachses bei Sedrun, ca. 1917 – Jeweils zwei Personen, rittlings auf der Riffelbank im Feld sitzend. In dessen Mitte ist, zum Abziehen der Leinkapseln von den Flachsbüscheln, ein Kamm aus Metall angebracht.
Das Riffeln des Flachses, ca. 1917 – Jeweils zwei Personen, rittlings auf der Riffelbank im Feld sitzend. In dessen Mitte ist, zum Abziehen der Leinkapseln von den Flachsbüscheln, ein Kamm aus Metall angebracht.
Die Riffelbänke (réffel) für Flachs, Disentis, ca. 1917 – In dessen Mitte ist, zum Abziehen der Leinkapseln von den Flachsbüscheln, ein Kamm aus Metall angebracht.
Aufgereihte Schwingstühle mit Schwerter zum Schwingen des Flachses, ca. 1917. Büschelweise aufgelegter Flachs wird mit diesem Werkzeug von Holzteilen befreit, die noch an der Bastfaser, wenngleich gebrochen, haften.
Eine Gruppe von Frauen, sitzend an Schwingstühlen, ca. 1917. Durch Schwingen des Holzschwertes gegen den Schwingstuhl, dem ein Büschel gebrochener Flachs aufgelegt ist, werden die Bastfasern und Holzteilen befreit.
Das Schwingen des Flachses (sursilv.: spatlar) in Curaglia (Medels), ca. 1917 – Eine Frau mit Kindern beim Schwingen des Holzschwertes gegen den Schwingstuhl, dem ein Büschel gebrochener Flachs aufgelegt ist, zwecks Trennung von Bastfaser und Holzteilen.
Die lange deutsche Hanfbreche. Schlans, ca. 1917 – Stehende Frau an der Breche (oder Bracke), dem Holzwerkzeug zum Brechen des Hanfs. Die Breche besteht aus zwei verbundenen Brettern (als Bock und Hebel), die mit ineinander verzahnten Fugen versehen sind.
Brechen des Hanfs. Danis-Tavanasa, ca. 1917 – Vier junge Frauen, jede auf der fürs Bündner Oberland typischen, kurzbeinigen Breche sitzend, beim Brechen der Hanfbüschel mittels der Kraft des Hebels, der über mit der Auflage verzahnte Fugen verfügt.
Brechen des Hanfs. Danis-Tavanasa, ca. 1917 – Vier junge Frauen, jede auf der fürs Bündner Oberland typischen, kurzbeinigen Breche sitzend, beim Brechen der Hanfbüschel mittels der Kraft des Hebels, der über mit der Auflage verzahnte Fugen verfügt.
"Rheinfall, 200 m" – Luftaufnahme der Umgebung des Rheinfalls, der von den Industriearealen Neuhausens (Alusuisse, SIG) und dem Schloss Laufen flankiert und von der Eisenbahnbrücke überquert wird, ca. 1919
Rheinfall, ca. 1920
‹
1
2
3
4
5
6
9
›