Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.

UNIA Zürich


Identifikation

Signatur:

Ar 652

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1945-2017

Umfang:

1.4 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Die Unia Zürich entstand am 16. Oktober 2004 aus dem Zusammenschluss der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI), dem Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverband (SMUV), der Gewerkschaft Verkauf Handel Transport Lebensmittel (VHTL), der sog kleinen im Dienstleistungssektor tätigen unia sowie von actions, der Genfer Gewerkschaft des Tertiärsektors. Die Unia organisiert die Arbeitnehmenden der Sektoren Industrie, Gewerbe, Bau und privater Dienstleistungsbereich. Sie vertritt die Interessen der Arbeitnehmenden und bietet ihren Mitgliedern Beratung, Rechtsschutz und weitere Dienstleistungen. Die Unia führt auch die grösste Arbeitslosenkasse der Schweiz und ist Mitglied des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB).

Übernahmemodalitäten

Die Akten wurden vom Schweizerischen Sozialarchiv am 18.01.2018 übernommen. Die Ablieferung wurde betreut von Per Johansson.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält zum einen Unterlagen der 2004 neu entstandenen Unia Zürich, zum anderen aber auch Materialien der Vorgängergewerkschaften SMUV und GBI Zürich. Insbesondere die Firmendossiers, aber auch verschiedene Themendossiers wurden anlässlich der Fusion nicht abgeschlossen, sondern eben weiter geführt. Auch die Gruppen hatten nach der Fusion weiterhin Bestand, so dass ein sauberer Schnitt zum Zeitpunkt der Fusion nicht möglich ist. Aus diesem Grund sind unbedingt auch die Archivbestände Ar 22 (GBI Zürich) und Ar 422 (SMUV Zürich) zu konsultieren.

Speziell hinzuweisen ist auf die Akten der GBI Sektion Amt-Limmattal-Horgen aus den Jahren 1993-2010 sowie auf die im Bestand vorhandenen Fotodokumente.

Bewertung und Kassation

Kassiert wurden Dubletten und Mehrfachexemplare.

Neuzugänge

Nachlieferungen werden erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Akten in deutscher Sprache.

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Der Bestand wurde im August 2018 von H. Villiger bearbeitet.