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Itschner, Hans (1887-1962)


Identifikation

Signatur:

Ar 112

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1917-1994

Umfang:

0.4 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Hans Itschner (1887-1962) wuchs in Zürich auf. Hier besuchte er das Gymnasium, das er nicht abschloss, genauso wenig wie eine Bank- und eine Schriftsetzerlehre. Er gehörte zu den Gründern der Gruppe „Forderung“ und war mit Fritz Brupbacher befreundet. 1918-1931 lebte er zeitweise in der UdSSR und war für die Komintern tätig, u.a. in China und Westeuropa. 1932 leitete er den Zürcher Mieterstreik (s. SozArch KS 333/22). Am 15. Mai 1932 wurde er aus der Kommunistischen Partei der Schweiz ausgeschlossen. 1938 hatte er Kontakt mit Ernst Leonhardt, dem Führer des frontistischen Volksbundes. Er gründete die „Volksaktion für Frieden, Freiheit und Brot“ sowie, 1941, den „Bund der Anti-Quislinge“. Bis zu seinem Tode war er als individueller Sozialist, Revolutionär und Journalist tätig.

Peter Itschner, geb. 1917, war aktiver Gewerkschafter und langjähriger journalistischer Mitarbeiter der Helvetischen Typographia.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Manuskripe, Presseausschnitte, Akten und Korrespondenz (u.a. mit Silvio Gesell, Fritz Heeb, Peter Itschner, Walter Nelz, Ernst Leonhardt) von Hans Ischner; Korrespondenz und Presseausschnitte von Peter Itschner.

Neuzugänge

Es werden keine Neuzugänge erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

Lindig Steffen, «Der Entscheid fällt an den Urnen». Sozialdemokratie und Arbeiter im Roten Zürich 1928 bis 1938, Zürich 1979, S. 135–138.

Stettler Peter, Die Kommunistische Partei der Schweiz, 1921-1931. Ein Beitrag zur schweizerischen Parteiforschung und zur Geschichte der schweizerischen Arbeiterbewegung im Rahmen der Kommunistischen Internationale, Bern 1980, S. 17, 24, 42, 144.

Studer Brigitte, Un parti sous influence. Le Parti communiste suisse, une section du Komintern, 1931 à 1939, Lausanne 1994, S. 661.

Oeffentlicher Dienst, Nr. 14, 6.4.1962.

Helvetische Typographia, Nr. 49, 4.12.1985; Nr. 14, 25.4.1990.


Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Der Bestand wurde im Februar 2020 von H. Villiger neu verpackt. Gleichzeitig wurde das Aktenverzeichnis überarbeitet.