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Illi, Ernst (1903-1992)


Identifikation

Signatur:

Ar 129

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1920-1994

Umfang:

0.8 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Geboren in Zürich. Als Verdingbub auf das Land verschickt. Lehre als Schriftsetzer in Bischofszell TG 1918–1921. Aktives Mitglied der Kommunistischen Jugend in Zürich, ab 1923 Mitglied der KPS. Besuch der Universität der nationalen Minderheiten des Westens in Moskau 1925–1928. 1930 als Gegner der ultralinken Politik der Komintern aus der KPS ausgeschlossen. Engagement zugunsten der KP Opposition in Schaffhausen. Kantonaler Arbeitersekretär in Schaffhausen 1932–1944. Gemeindepräsident von Neuhausen SH 1944–1968. Zentralpräsident des SATUS 1955–1967.

Übernahmemodalitäten

Die Akten gelangten 1993 ins Schweizerische Sozialarchiv.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Unterlagen zur Person. Autobiographisches. Briefe (u.a. von Walther Bringolf, Jakob Bührer, Valentin Gitermann, Regina Kägi-Fuchsmann, Willi Kobe, Paul Meierhans, Ernst Nobs, Hans Oprecht, Theodor Scherrer, Arthur Steiner). Unterlagen zur Sozialistischen Arbeiterpartei Neuhausen 1944–1959 und zum SATUS 1950–1994. Diverse Manuskripte. Verschiedenes

Die vorhandenen Dokumente betreffen insbesondere die von Illi geleitete SAP Neuhausen (1944-1958). Einen Schwerpunkt bilden die im Zeichen des beginnenden Kalten Krieges hart umkämpften kommunalen und kantonalen Wahlen. Von Illis Einsatz für den Arbeitersport zeugen neben der umfassenden Dokumentation des 13. Schweizerischen Arbeiter-Turn- und Sportfestes 1970 in Schaffhausen eine repräsentative Sammlung von Plaketten und Gedenkmünzen.

Bewertung und Kassation

Es wurden keine Kassationen vorgenommen.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Die Verzeichnung erfolgte 1995 durch Karl Lang.