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SAFFA 1958


Identifikation

Signatur:

Ar 17

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1956-1968

Umfang:

3.5 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

SAFFA: Abkürzung für Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit. Die erste Ausstellung (SAFFA 1928) fand auf Initiative der Berufsberaterin Rosa Neuenschwander in Bern statt. Sie strebte an, die Leistungen der Frauen in Familie, Beruf, Wissenschaft und Kunst darzustellen und widerspiegelte das neue Selbstbewusstsein der berufstätigen Frauen.

Federführende Organisation der SAFFA 58 in Zürich war der Bund schweizerischer Frauenorganisationen (BSF). Die Thematik wurde erweitert und behandelte nun Leben und Arbeit der Frau. Propagierung eines Lebensentwurfs im Sinne des sog. Dreiphasenmodells. Betont wurde die Rolle der Frau "im Dienste des Volkes". Zum Skandal kam es, als in der privat geführten Buchhandlung der SAFFA das Buch "Frauen im Laufgitter" von Iris von Roten auflag, von dem sich die Organisatorinnen klar distanzierten.

Übernahmemodalitäten

Der Bestand ist ein Geschenk des Bundes schweizerischer Frauenorganisationen (BSF); er gelangte 1984 ins Schweizerische Sozialarchiv.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand umfasst:

Protokolle (Studienkommission zur Durchführung einer Ausstellung Nr. 1–17, Organisationskomitee Nr. 1–56, Finanzkommission Nr. 1–40, Fachgruppenpräsidentinnen, Ausstellungskomitee)

Korrespondenz, Kommissions- und Schlussberichte, Verschiedenes (Statuten, Geschäftsreglement, Ausstellungstexte, Manuskripte, Verträge, Pläne, Umfragen)

Fotodokumente, Farbdias und Farbfilm, Drucksachen (u.a. Kleinplakate)

Bewertung und Kassation

Es wurden keine Kassationen vorgenommen.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher und französischer Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Die Verzeichnung erfolgte zu einem unbekannten Zeitpunkt durch Karl Lang.