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SBHV Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband Sektion Hombrechtikon


Identifikation

Signatur:

Ar 201.117

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1933-1991

Umfang:

0.23 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Gegründet wurde die Sektion Hombrechtikon des Schweizerischen Bau- und Holzarbeiterverbandes im März 1933. Ziel der Sektion war es, sich für die Rechte aller im Bau- und Holzgewerbe und in verwandten Berufen tätigen Arbeitnehmer der Region einzusetzen und sich für bessere Arbeitsverhältnisse ihrer Berufskollegen stark zu machen. Kundgebungen bezüglich Arbeitszeitbeschränkung, Krankenversicherung, Lohnerhöhung gehörten zu den damaligen Aufgaben des SBHV Hombrechtikon. Im Jahre 1947 wurde ein Fusionsvertrag mit den umliegenden Sektionen geschlossen, der die Eröffnung eines sektionsübergreifenden Sekretariats in Meilen der Regionen Küsnacht-Erlenbach, Meilen, Stäfa-Männedorf und Hombrechtikon zur Folge hatte. Da das Sekretariat der Sektion Meilen untergeordnet war, bezeichnete man die Gemeindesektionen fortan als Gruppen, diese behielten jedoch ihre Kernaufgaben.

Zu einer weiteren Fusion auf Verbandsebene kam es 1973, als die drei im Schweizerischen Bau- und Holzarbeiterverband (SBHV) organisierten Zürcher Sektionen "Holzarbeiter", "Bauarbeiter", "Gipser und Maler" ihre Verwaltungen zusammenlegten. Darauf änderte der SBHV seinen Namen in "GBH Gewerkschaft Bau und Holz". 1992 fusionierte die GBH Sektion Zürich mit der GTCP Zürich zur "GBI Gewerkschaft Bau und Industrie Zürich". Die Gruppe Hombrechtikon strebte 1984 eine Fusion mit Meilen an, diese wurde von beiden Seiten gut geheissen. Der administrative Zusammenschluss erfolgte im Januar 1985.

Übernahmemodalitäten

Der Archivbestand gelangte mit den Unterlagen der GBH/GBI Sektion Zürich (Nachlieferung zu SOZARCH Ar 22) Ende 2002 ins Schweizerische Sozialarchiv.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Das Archiv enthält: GV-, Vorstands- und Versammlungsprotokolle der Jahre 1933 bis 1989, Rechnungs- und Buchhaltungsführung der Jahre 1933–1984, Präsenzenlisten von 1944-1991 sowie ein Reglement, Verträge usw.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Die Verzeichnung erfolgte im März 2003 durch L. Nicolussi.