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Lithographia Herisau


Identifikation

Signatur:

Ar 201.174

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1907-1940

Umfang:

0.1m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Aus dem schon vor der Gründung des Schweizerischen Lithographenbundes 1888 bestehenden Senefelderbund St. Gallen – Herisau, welcher damals schon über eine Krankenkasse verfügte, wurde 1989 die Sektion St. Gallen – Herisau des SLB. Die Lithographia Herisau hatte dabei den Status der Zweigsektion, während die Lithographia St. Gallen denjenigen der Muttersektion wahrnahm. Die Monatsversammlungen wurden separat, die Jahresversammlungen jeweils zusammen abgehalten. 1899 traten die 45 Mitglieder der Sektion St. Gallen – Herisau aus dem SLB aus (weil sie sich nicht damit abfinden wollten dass der SLB beschlossen hatte, eine Seite der Schweizerischen Typographia – dem Verbundsorgan des STB - anzumieten, um so ihr Verbundsorgan namens Senefelder herausgeben zu können), schlossen sich ihm jedoch im selben Jahr wieder an. Die Zweigsektion Herisau emanzipierte sich, und wurde per 1. April 1908 zur eigenständigen Sektion des SLB mit 23 Mitgliedern. Die Sektion St. Gallen zählte nun noch 34 Mitglieder (vgl. auch Ar 201.173 Lithographia St. Gallen).

Als Ende 1938 der Präsident der Lithographia Herisau verschied gestaltete sich die Neubestetzung des Vorstands schwierig, es wurde über eine Auflösung der Sektion nachgedacht. Ende 1939 wurde die Sektion Herisau nach internen Differenzen – sogar eine Delegation des SLB Zentralvorstandes musste zur Schlichtung nach Herisau gesandt werden – aufgelöst. 1940 nahm die Lithographia St. Gallen die 11 Mitglieder der ehemaligen Sektion Herisau wieder in ihren Kreis auf.

Übernahmemodalitäten

Die Akten gelangten im Sommer 2005 aus dem Sekretariat der Gewerkschaft comedia Zürich ins Schweizerische Sozialarchiv


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Archivsplitter der Lithographia Herisau umfasst im Wesentlichen die Protokolle des Zeitraums, während dem Herisau eine eigenständige Sektion des SLB war (1907-1940).

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Die Verzeichnung erfolgte im September 2005 durch Ruth Häfliger