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Abegg-Archiv


Identifikation

Signatur:

Ar 201.24

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1929-1982

Umfang:

0.2 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Wilhelm Abegg (1876-1951) war seit 1926 preussischer Staatssekretär für das Polizeiwesen. Im Februar 1933 emigierte er in die Schweiz. Abegg engagierte sich 1944 als stellvertretender Vorsitzender der provisorischen Leitung für die Bewegung „Freies Deutschland“ in der Schweiz. Nach dem Tod Abeggs erhielt A. Gelpke von dessen Sohn Teile der Bibliothek und nahm wohl auch einige ungeordnete Papiere mit. Die „Archivnotizen“ sind erst nach 1945 maschinenschriftlich von A. Gelpke produziert worden, angeblich nach Stenonotizen, die Gelpke ab 1933 angefertigt haben will. Proben und Teilbestände verschickte A. Gelpke an verschiedene Institutionen. 1959 wurde das „Abegg-Archiv“ dem Institut für Zeitgeschichte in (Ost-)Berlin verkauft. Gelpkes Aktenproduktion stand danach allerdings nicht still. Das „Abegg-Archiv“ wurde für verschiedene Publikationen ausgewertet; es hat allerdings keinen Quellenwert und muss als Fälschung spektakulären Ausmasses betrachtet werden.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Zusammengetragen von Alhard Gelpke (1894-1989). Das sog. Abegg-Archiv enthält in erster Linie unzählige „Archivnotizen“ von A. Gelpke.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Veröffentlichungen

Klaus Urner: Zehn preussische Polizeioffiziere und das „Abegg-Archiv“, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 101 u. 195, 2.5.1980 u. 7.5.1980.