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Vereinigung 44


Identifikation

Signatur:

Ar 201.77

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1958-1959

Umfang:

0.2 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Die Vereinigung 44 (Vereinigung gewerkschaftlich organisierter Bürger zur Unterstützung der Initiative für die 44-Stunden-Woche) wurde zur Unterstützung der Landesring-Initiative zur Einführung der 44-Stunden-Woche gegründet. Diese Initiative wurde vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund bekämpft. Die Vereinigung setzte sich damit in Opposition zum SGB, der ihr vorwarf, die Einheit des Gewerkschaftsbundes zu untergraben. Allerdings wurde die Landesring-Initiative auch von mehreren SGB-Gewerkschaften, namentlich vom VPOD und vom Schweizerischen Typographenbund, sowie von verschiedenen sozialdemokratischen Kantonalparteien unterstützt. In der Volksabstimmung vom 26. Oktober 1958 wurde die Initiative abgelehnt.

Die unterschiedlichen Stellungnahmen zur Landesring-Initiative mündeten u.a. in den Fall Arnold: Max Arnold, Sekretär des VPOD, wurde Anfang 1959 als Vizepräsident des Gewerkschaftsbundes abberufen.

Exponenten der Vereinigung 44 waren Hermann Macher und Peter Itschner.

Übernahmemodalitäten

Übernahme 1998


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Unterlagen der Vereinigung gewerkschaftlich organisierter Bürger zur Unterstützung der Initiative für die 44-Stunden-Woche: Korrespondenz (u.a. mit Max Arnold, Ernst Leuenberger, Peter Itschner, August Bieri, Hans Bruggmann, Pierre Massard). Rundschreiben, Appelle etc. Abrechnung. Drucksachen (Flugblätter, Referentenführer, Inserate). Zeitungsausschnitte. Verschiedenes.

Bewertung und Kassation

Es wurden keine Kassationen vorgenommen.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Verzeichnung 1998 durch Urs Kälin