Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.

Schweizerischer Verband für Frauenrechte, Association suisse pour les droits de la femme


Identifikation

Signatur:

Ar 29

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1912-2019

Umfang:

14.7 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Gegr. am 28.1.1909 als "Schweizerischer Verband für Frauenstimmrecht (SVF)". Dachverband der kantonalen und lokalen Stimmrechtsvereine. Kennzeichnend für den SVF war ein staats- und gesellschaftskonformes Auftreten. Der SVF vertrat ein traditionelles Frauenideal; fortschrittlichere Haltung ab den 1960er Jahren.

Übernahmemodalitäten

Die Übergabe des Archivs als Dauerleihgabe erfolgte 1985 durch Lydia Benz-Burger; ergänzende Dokumente gelangten 1987/1988 aus dem Besitz von Lotti Ruckstuhl ins Schweizerische Sozialarchiv. Umfangreiche Nachlieferungen in den Jahren 1993, 2001, 2007 u. 2010; diese Nachlieferungen wurden von Jessica Kehl-Lauff betreut und sind in der Signaturgruppe 29.92 zusammengefasst. Eine weitere Nachlieferung durch J. Kehl-Lauff erfolgte 2019 (Signaturgruppe: SOZARCH Ar 29.93) und beinhaltet in erster Linie Unterlagen der IAW.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Protokolle der Verbandsorgane: Delegiertenversammlung 1912–1999, Präsidentinnenkonferenz 1923–2005, Zentralvorstand 1915–1987. Publikationen und interne Zirkulare ca. 1914–2009. Korrespondenz 1914–2009. Unterlagen zum Frauenstimmrecht im Bund, in Kantonen und Gemeinden ca. 1919–1986. Unterlagen zu den Sektionen des SVF ca. 1910–1988 und zu: Union für Frauenbestrebungen St. Gallen 1912–1973, Verband für Frauenrechte Solothurn 1948–1980. Eingaben, Initiativen, Vernehmlassungen 1920–2003. Europäische Menschenrechtskonvention 1962–1986. Thematische Dossiers. Unterlagen befreundeter Organisationen im In- und Ausland. Biographien von Aktivistinnen. Handakten von Irmgard Rimondini, Ursula Nakamura-Stoecklin und Margarete Borgmann.

Bewertung und Kassation

Es wurden keine wesentlichen Kassationen vorgenommen. Ausgeschieden wurden Mehrfachexemplare und reine Organisationsakten.

Neuzugänge

Neuzugänge werden erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher und französischer Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Veröffentlichungen

Yvonne Voegeli: Zwischen Hausrat und Rathaus. Auseinandersetzungen um die politische Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz 1945-1971, Zürich 1997. Signatur: 101833

Marthe Gosteli, Hrsg.: Vergessene Geschichte. Illustrierte Chronik der Frauenbewegung, 1914-1963 = Histoire oubliée. Chronique illustrée du mouvement féministe, 1914-1963. Bern 2000. Signatur: 106576: 1


Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Die Verzeichnung erfolgte im Jahr 1990 durch Karl Lang.