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Frauenfilmclub Xenia


Identifikation

Signatur:

Ar 439

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1988-2001

Umfang:

1.0 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Der Frauenfilmclub Xenia wurde 1988 von Frauen der alternativen Kinogruppe „Xenix“ gegründet. Die Zielsetzung bestand darin, Filme von Regisseurinnen mit feministischem Anspruch zu zeigen und einen Raum für Frauen zu schaffen. Seit dem Winter 1988 gab es dann in Zürich wöchentliche Filmvorführungen und einen Barbetrieb. Das Xenia funktionierte basisdemokratisch und unabhängig vom Xenix. Die Filme im Xenia standen jeweils monatlich unter einem spezifischen Themenschwerpunkt („Lesbenfilme“, „Hexe-rotik“, „Echte Kerle“, „Frauen am Computer“, „Frauen und Migration“ u.a.). Seit 1995 wurden die Filme am folgenden Tag wiederholt und einem gemischten Publikum zugänglich gemacht. Seit 1998 führte das Xenia in den Sommermonaten im Seebad Enge eine Open-Air-Vorführung durch. 1999 wurden dem Frauenfilmclub Xenia die Räumlichkeiten gekündet, was einen längeren Streit zwischen Xenix und Xenia auslöste. Das Xenia konnte schliesslich noch einmal im Monat einen Film zeigen. Diese Möglichkeit nutzten die Xenia-Frauen bis im September 2001.

Übernahmemodalitäten

Der Bestand gelangte (zusammen mit dem Frauen/Lesben-Archiv) am 26. April 2005 ins Schweizerische Sozialarchiv. Die Ablieferung wurde von Regula Schnurrenberger betreut.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Archivbestand enthält: Vereinsakten (Historisches, Korrespondenz u.a.), Programme, Plakate, Unterlagen betr. Filmverleih und (Frauen-)Filmfestivals, Dokumentationen.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Erschliessung und Verzeichnung im Winter 2005/2006 durch Simon Graf.