Dokumentation Kulturboykott/CH91


Identifikation

Signatur:

Ar 475

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1984-1991

Umfang:

0.5 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
1989 wurde bekannt, dass die Bundespolizei über Jahrzehnte hinweg unzählige Personen und Organisationen aufgrund ihrer politischen Einstellung ausspioniert hatte. Die Daten waren in über 900'000 Fichen abgelegt worden. Betroffen waren auch viele Kulturschaffende, darunter illustre Namen wie Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt.
Übernahmemodalitäten
Die Unterlagen stammen von Fredi Lerch, der damals als WoZ-Delegierter im Kulturboykott-Komitee tätig war und für die Protestbewegung Sekretariatsarbeiten erledigte. Sie gelangten am 3. Juli 2008 aus Bern ins Schweizerische Sozialarchiv.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Der Bestand umfasst Akten des Komitees „700 Jahre sind genug“, Unterlagen zu diversen Aktionen und Veranstaltungen, Diskussionsbeiträge für und gegen die Boykottaktion, Publikationen (Bücher, Broschüren, Zeitungen, Zeitschriften) sowie einzelne Bild- und Tondokumente.
Bewertung und Kassation
Es wurden keine Kassationen vorgenommen.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Bearbeitung im Sommer 2008 durch U. Kälin und S. Lutstorf.