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Stiftung Schweizer Arbeiterschule (seit 1992: Stiftung Gewerkschaftsschule Schweiz), Ecole Ouvrière Suisse, Scuola Sindacale Svizzera


Identifikation

Signatur:

Ar 660

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1946-2002

Umfang:

1.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Die Stiftung Schweizer Arbeiterschule (SAS) wurde am 28.01.1946 gegründet. Eigentlicher Gründer war der spätere Bundesrat Max Weber (1897-1974). Zweck der Stiftung ist die Errichtung und der Betrieb einer ständigen Arbeiterschule. Diese hat gemeinnützigen Charakter und soll vor allem der Schulung der Vertrauensleute und Funktionäre der Arbeiterbewegung dienen. In der Arbeiterschule soll der Geist kameradschaftlicher Solidarität gepflegt und gefestigt werden.

Am 06.05.1946 startete im Kurhaus Rüttihubelbad, oberhalb von Worb BE, der erste Kurs der Arbeiterschule mit 14 Teilnehmern. Später wurden die deutschsprachigen Kurse meist im Ferienheim Rotschuo in Gersau durchgeführt. Im Mai 1947 fand der erste Kurs der Ecole Ouvrière Suisse in der Westschweiz statt. 1982 wurde auch im Tessin ein erster Kurs angeboten (Scuola Sindacale Svizzera). Ende der 1980-er Jahre kam die Diskussion um eine Namensänderung in Gang. An der Sitzung vom 29.04.1992 wurde der Beschluss gefasst, die Stiftung umzubenennen in "Stiftung Gewerkschaftsschule Schweiz (GSS)“.

Übernahmemodalitäten

Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Bibliothek und Archiv, Monbijoustrasse 61, CH-3007 Bern Die Übernahme der Akten erfolgte am 22.05.2018 und wurde von Christine Goll betreut.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält Unterlagen der Gremien (Stiftungsrat, Versammlungen, Vereinsvorstand), historische Akten (Jubiläen, Strukturreformen), Materialien zum Kurswesen in der Deutschschweiz, in der Romandie und im Tessin sowie diverse Drucksachen und Broschüren.

Bewertung und Kassation

Kassiert wurden Dubletten und Mehrfachexemplare, Stipendiengesuche, Bestellungen, Bankauszüge, Folien, redundante Kursunterlagen, Einzelauswertungen, Fragebögen, Rechnungen und Quittungen, Umfragen bei Verbänden, Anmeldungen und Kursbestätigungen, Schlussauswertungen (teilweise behalten)

Neuzugänge

Nachlieferungen werden erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Akten in deutscher, italienischer und französischer Sprache.

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

25 Jahre Schweizer Arbeiterschule, 1946-1971 [Schweizerische Arbeiterbildungszentrale], Bern [1971]; Signatur: K 16 B: FS/1971


Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Der Bestand wurde im Juli 2018 von H. Villiger bearbeitet.