Syna Region Oberer Zürichsee


Identifikation

Signatur:

Ar 684

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1919-2019

Umfang:

1.7 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Syna Region Oberer Zürichsee

1998 schlossen sich die SGG, der CMV, der CHB sowie der Landesverband freier Schweizer Arbeitnehmer (LFSA) und der Verband des christlichen Staats- und Gemeindepersonals (VCHP) zur Syna zusammen. Im Bestand der Syna Region Oberer Zürichsee sind auch Akten der Sektionen Lachen, Siebnen, Bachtel und Zürichsee/Einsiedeln enthalten. Der Tod von Otto Mächler, langjähriger Präsident der Sektion Siebnen und der Region Oberer Zürichsee (zunächst CHB, dann Syna), am 15. März 2017 versetzte die Syna Sektion Siebnen in eine Krise, sodass diese per 1.1.2019 mit der Syna Sektion Lachen zur Sektion March fusionierte.

Sektionen des Christlichen Holz- und Bauarbeiterverband (CHB)

Die Sektion Siebnen des Christlichen Holz- und Bauarbeiterverbandes (CHB) wurde 1933 gegründet. Sie resultierte aus der Aufspaltung der 1928 klandestin gegründeten Sektion March des Christlichen Holzarbeiterverbandes der Schweiz (CHV), einer der Vorläuferorganisation des CHB. 1948 trennten sich ca. 20 Gewerkschaftsmitglieder von der Sektion Siebnen ab, um eine eigene Sektion Tuggen zu gründen, traten ihr 1993 aufgrund mangelnder Mitgliederzahlen aber wieder bei. Im Bestand befinden sich auch Einladungen und Informationen zu Sektionsausflügen und Exkursionen, die gemeinsam mit der Sektion Lachen durchgeführt wurde. Des Weiteren findet sich im Bestand eine lückenlose Reihe an Jahresberichten von 1968-1999 des Kreises Lachen, dem die Sektion Siebnen zugehörig war.

Sektionen des Christlichen Metallarbeiterverbands (CMV)

Der Kreis Rapperswil des Christlichen Metallarbeiterverbands (CMV) vereinigte die Sektionen Meilen, Männedorf, Rapperswil, Rüti, March, Wald, Benken, Näfels, Schänis, Wetzikon sowie die Fremdarbeitersektion Rapperswil. Von den sechs erstgenannten Sektionen sind Akten überliefert.

Schweizerische Grafische Gewerkschaft (SGG), Sektion Zürichsee

Die SGG organisierte Arbeitnehmende im gesamten grafischen Gewerbe. Die Sektion Zürichsee der Schweizerischen Graphischen Gewerkschaft (SGG) entsteht 1965 aus der Fusion der Schweizerischen Buchdrucker-Gewerkschaft (SBG) und dem Schweizerischen Verband Christlicher Buchbinder (SVCB).
Übernahmemodalitäten
Dem Schweizerischen Sozialarchiv übergeben am 27.08.2020. Die Übergabe wurde betreut von Beatrix Kuchen.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Der Bestand setzt sich zusammen aus den Akten der Vorgängerorganisationen SGG (Sektion Zürichsee), CMV (Kreis Rapperswil und einige Sektionen) und CHB (Kreis Lachen und einige Sektionen). Weiter sind Akten der Syna-Region Oberer Zürichsee sowie von diversen Syna-Sektionen vorhanden. Der lückenhafte Aktenbestand der drei Vorgängerorganisationen deckt den Zeitraum von den 1940er Jahren bis zur Fusion 1998 ab. Einzig von der CMV-Sektion Rüti ist ein älteres Protokollbuch von 1919 vorhanden. Die Aktivitäten der Syna sind für die Jahre 1998-2019 dokumentiert. Letztlich sind auch in geringem Umfang Akten von diversen, mit der Syna oder deren Vorgängerorganisationen affiliierten Organisationen vorhanden. Dazu gehören die Arbeiterkommission der LFSA in der F. &. C. Jenny Ziegelbrücke, die Christliche Gewerkschaftsvereinigung (CGV), Travail.Suisse Zug/Schwyz und die Sektion Sargans-Werdenberg der Paritätischen Berufskommission (PBK) des Bau- und Zimmereigewerbes. Vorhanden sind Protokolle, Jahresberichte, Mitglieder- und Präsenzlisten, Turnierlisten, Pamphlete, Statuten, Korrespondenzen, Kündigungsschreiben sowie Unterlagen zu Sektionsaktivitäten und Exkursionen.
Bewertung und Kassation
Kassiert wurden Doubletten und Mehrfachexemplare, administrative Unterlagen (Belege, Anmeldungen, Routinekorrespondenz, Mitgliederbüchlein, Mitgliederkarteien), Dokumentationen ohne direkten Aktenbezug, Materialsammlungen (z.B. Kurs-Unterlagen, Kampagnen Dritter).
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Beschränkungen einsehbar. Davon ausgenommen ist das Dossier "
" (1990-2000), das nur in Rücksprache mit der Leitung des Schweizerischen Sozialarchivs konsultierbar ist.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache mit Ausnahme einiger weniger Kündigungsschreiben von italienischsprechenden Mitgliedern

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Erschliessung und Verzeichnung des Bestands wurden im September 2020 von F. Skelton ausgeführt und von Urs Kälin betreut.