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Studer, Fritz (1873-1945)


Identifikation

Signatur:

Ar 114

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1890-1945

Umfang:

1.5 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Fritz (Friedrich) Studer wurde am 26.Juni 1873 in Petersburg als Sohn eines Holzkaufmannes geboren. Er wuchs in Winterthur auf, studierte Jurisprudenz in Bern, Lausanne, Berlin, Heidelberg und Paris. 1896 promovierte er in Heidelberg. Seine Laufbahn als Jurist begann Studer 1897 als Gerichtssubstitut. 1910 wurde er zum Kassationsrichter gewählt, 1920 zum Mitglied des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Luzern, 1932 zum Bundesrichter. Studer war ab 1898 ein prominenter Grütlianer, der die Trennung des Grütlivereins von den Demokraten beförderte. Er wurde 1906 Präsident der SP Kanton Zürich und war 1912-1916 Präsident der SP Schweiz. Studer war Mitverfasser des Parteiprogramms der SP Schweiz von 1904 und der Statuten von 1911

Übernahmemodalitäten

Die Akten gelangten in den 1980er Jahren ins Schweizerische Sozialarchiv.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Nachlass enthält: Unterlagen zur Person, Briefe (u.a. von Angelica Balabanoff, August Bebel, Theodor Curti, Herman Greulich, Robert Grimm, Hugo Kramer, Otto Lang, Karl Manz, Charles Naine, Clara Ragaz, Paul Schmid-Ammann, Eduard Sulzer-Ziegler, Alfred Traber, Paul Usteri), Materialien zum Werk, Lebenserinnerungen, Arbeiten, Reden, Vorträge, Zeitungsausschnitte. Unterlagen zur Tätigkeit als Richter und Politiker (Revision Fabrikgesetz, Friedenssicherung, Aktionskomitee für den schweizerischen Nationalratsproporz, Kommissionsakten, Interparlamentarische Union)

Bewertung und Kassation

Es wurden keine Kassationen vorgenommen.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Die Verzeichnung erfolgte 1989 durch Karl Lang.