Steiner, Hans (1897-1980)


Identifikation

Signatur:

Ar 173

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1966-1980

Umfang:

0.7 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Hans Steiner kam am 3. Oktober 1897 in Mailand zur Welt. Seine Eltern waren in Winterthur heimatberechtigt. In Mailand verbrachte Hans Steiner eine frohe Jugendzeit. Er besuchte die zweisprachige „Internationale Schule der protestantischen Familien in Mailand“. Die Sommerferien verbrachte Hans Steiner mit der Mutter und den beiden Brüdern in Winterthur bei den Grosseltern. Im Herbst 1912 trat er ins strenge Instituto Carlo Cattàneo über. Als 1914 der Krieg ausbrach, zog er in die Schweiz zur Grossmutter. Er trat in die Industrieschule ein und bestand dort im Jahre 1916 die Maturprüfung. Anschliessend begann er ein Maschineningenieur-Studium, das er im Sommer 1921 abschloss. Mit 25 Jahren trat er als Ingenieur bei der Firma Sulzer in Winterthur ein. 1928 heiratete er Rösli Ostertag. Im Frühling 1946 bot sich Hans Steiner die Gelegenheit, eine Anstellung als Professor für maschinentechnische Fächer am Technikum Winterthur zu erhalten; hier wirkte er bis zu seinem 70. Lebensjahr. Nebenbei war Hans Steiner auch Mitglied der Aufsichtskommission der Kantonsschule. Hans Steiner verstarb am 13. April 1980.
Übernahmemodalitäten
Die Akten wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv am 27.02.2012 von Arnold Steiner übergeben.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Der Bestand enthält in erster Linie Studien, Artikel, Leserbriefe und statistische Unterlagen von Hans Steiner zur Ausländer- und Einwanderungspolitik, zur sog. Überfremdung sowie zu demografischen Aspekten; diese Aktivitäten sind auch durch Schriftwechsel mit Zeitungsredaktionen, Persönlichkeiten (u.a. James Schwarzenbach) und Vereinen und politischen Parteien dokumentiert.
Bewertung und Kassation
Kassiert wurden Unterlagen statistischer Ämter, Ausgaben von Zeitschriften, die im Schweizerischen Sozialarchiv vorhanden sind (z.B. Volk + Heimat [Nationale Aktion für Volk und Heimat], Signatur: SOZARCH D 2032) sowie Zeitungsausschnitte.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
deutsch französisch

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Dokumentationsbestände im Schweizerischen Sozialarchiv: a. Broschüren, Kleinschriften b. Zeitungsausschnitte
Veröffentlichungen

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Der Bestand wurde im März 2012 von H. Villiger bearbeitet