Die gegenwärtige Corona-Epidemie zwingt auch das Schweizerische Sozialarchiv zu einer starken Einschränkung seiner Dienstleistungen:

Archivbestellungen sind im Moment nicht möglich.

Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, Ihnen bald wieder mit allen unseren Dienstleistungen zur Verfügung stehen zu können.

Seiler-Frauchiger, Hanna


Identifikation

Signatur:

Ar 198.20

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1946-1980

Umfang:

0.2 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Hanna Seiler-Frauchiger, Dr. phil.*, gehörte in den 1960er Jahren zu den prominentesten Stimmrechtsgegnerinnen. Sie präsidierte den 1960 gegründeten kantonalzürcherischen „Bund der Schweizerinnen gegen das Frauenstimmrecht“ und hatte bereits 1945/1946 zum „Frauenkreis des Zürcher Unterlandes gegen das Frauenstimmrecht“ (sog. Bülacherinnen) gehört. Als anlässlich der Abstimmung vom 14. September 1969 im Kanton Zürich das Frauenstimmrecht angenommen wurde, schränkte der Bund seine Aktivitäten rasch ein.

* Hanna Seiler-Frauchiger promovierte 1928 mit einer Arbeit über den historischen Roman John Inglesant von Joseph Henry Shorthouse [Signatur SLB V Zür 4 : 928].

Übernahmemodalitäten

Die Unterlagen wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv am 2.4.2003 von Dr. Yvonne Voegeli übergeben, die ihrerseits den Bestand im Jahr 1991 von Frau Dr. Elisabeth Lampérth-Seiler erhalten hatte.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Akten zum "Bund der Schweizerinnen gegen das Frauenstimmrecht"; Presseausschnitte; Dossiers.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Veröffentlichungen

Yvonne Voegeli: Zwischen Hausrat und Rathaus. Auseinandersetzungen um die politische Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz 1945-1971, Zürich 1997, Signatur 101833.