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Dokumentation Sibilla Schuh zum Centro Scuola e Famiglia delle Colonie Libere Italiane


Identifikation

Signatur:

Ar 201.253

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1973-2007

Umfang:

0.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Das Centro Scuola e Famiglia war eine psychologische Beratungsstelle für Migrantenfamilien in Zürich, die zu Beginn der 70er Jahre auf Initiative der Federazione Colonie Libere Italiane entstanden ist. Seit seiner Gründung war das Centro immer ganz bewusst auf verschiedenen Ebenen tätig: Neben der psychologischen Betreuung von einzelnen Kindern und Familien kam der Präventionsarbeit durch intensive Elternbildung, sowie durch den Aufbau von Selbsthilfegruppen (Comitati di genitori) und die Schulung von Multiplikatoren (Mitglieder der Comitati di genitori) eine grosse Bedeutung zu. Weitere Tätigkeitsbereiche waren die Öffentlichkeitsarbeit, die Vernetzung und die politische Aktivität, in den späten Jahren auch die Suchtprävention. Die Arbeit des Centro wurde durch Subventionen, Projektbeiträge, Spenden und Eigenleistungen finanziert, wobei der prozentuelle Anteil dieser Einnahmebereiche von Jahr zu Jahr erheblichen Schwankungen unterlag. Die Stiftung wurde gemäss Verfügung der Aufsichtsbehörde vom 19.08.2011 aufgehoben.

Sibilla Schuh ist Psychologin FH und Psychotherapeutin SPV und langjährige Leiterin des Centro. Sie widmet sich heute den Schwerpunktthemen Arbeit mit Migrantenkindern und –familien und Elternbildung mit MigrantInnen. Sibilla Schuh ist freischaffend tätig, vorab in der Aus- und Weiterbildung, Fachberatung und Supervision von Fachleuten aus dem Sozial- und Bildungsbereich und mit KulturvermittlerInnen.

Übernahmemodalitäten

Die Unterlagen wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv von Sibilla Schuh schenkungsweise überlassen. Die Ablieferungen erfolgten am 09.05.2012 und am 01.06.2012.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Die Dokumentation von S. Schuh enthält Dokumente ihres Engagements im Centro Scuola e Famiglia delle Colonie Libere Italiane. Darunter befinden sich Jahresberichte, Tätigkeitsberichte, Informationsbroschüren, Schulungsunterlagen sowie diverse Publikationen und Drucksachen.

Bewertung und Kassation

Kassiert wurden Doubletten und Mehrfachexemplare.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Die vorhandenen Dokumente sind im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs frei zugänglich. Es gelten die ordentlichen Benutzungsbestimmungen des Schweizerischen Sozialarchivs.

Sprache/Schrift
Unterlagen vorwiegend in deutscher Sprache. Teilweise italienischsprachige Unterlagen (einzelne Dokumente in bosnischer, kroatischer, serbischer, türkischer, portugiesischer, albanischer, spanischer Sprache).

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Bearbeitet von G. Winkler im Juni 2012