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Griechenlandhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes


Identifikation

Signatur:

Ar 201.28

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1945-1965

Umfang:

0.6 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Liselotte Hilb, geb. 1921 in Zürich, führte als Delegierte der Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes in den Jahren 1950 und 1956-1959 mehrere Hilfsaktionen in Westmazedonien und Epirus (Grienchenland). Dabei wurden insbesondere Milchziegen an bedürftige Bauernfamilien verteilt und tuberkulösen Kindern ein Aufenthalt in der Schweiz ermöglicht.

1957 wurde Liselotte Hilb anonym und grundlos verdächtigt, mit ihrem humanitären Engagement auch politische Ziele zu verfolgen; sie wurde deswegen mehrmals polizeilich einvernommen.

Übernahmemodalitäten

Übergeben von Liselotte Hilb in den Jahren 1987 und 1989.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Protokolle, Korrespondenz, Zeitungsausschnitte, Berichte, Manuskripte, Verschiedenes. Biographisches zu L. Hilb, Fotodokumente. Personendossiers, Akten der Vereinigung Hellas und der Arbeitsgemeinschaft Hilfsaktion für Nordgriechenland.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

Liselotte Hilb: Zwei Jahre Griechenland (Januar 1950 bis Dezember 1951). Rückschau auf die Nachkriegshilfe des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks, Dezember 2006