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Praktikantinnenhilfe der Pro Juventute für bedrängte Familien


Identifikation

Signatur:

Ar 201.82

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1942-1995

Umfang:

0.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Die Anfänge der Praktikantinnenhilfe reichen bis in die zweite Hälfte der Dreissiger Jahre zurück. Vor allem die prekäre Situation vieler Klein- und Bergbäuerinnen, die hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt waren, liess eine entlastende Hilfe als geboten erscheinen. Die PraktikantInnenhilfe verfolgt das Ziel, den freiwilligen Einsatz von Jugendlichen zur Mithilfe in bedrängten Familien zu ermöglichen. Ab 1937/38 wurde die von Claire Brüllmann-Züllig initiierte PraktikantInnenhilfe auf privater Basis betrieben. Im April 1941 übernahm das Zentralsekretariat der Stiftung Pro Juventute die Durchführung der Vermittlung. Pro Juventute leistete auch einen finanziellen Beitrag. In den besten Jahren konnten jährlich rund 1'500 bis 1'800 Vermittlungen realisiert werden.

Übernahmemodalitäten

Teilbestand; Geschenk von Frau Claire Brüllmann-Züllig (April 1999).


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Bulletins, illustrierte Werbebroschüren, Berichte über die PraktikantInnenhilfe, Rundschreiben, Verschiedenes.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache