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Dokumentation Umberto Blumati


Jugendarbeit, Jugendhäuser

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Jugendhaus
Mappe 1: Verein Zürcher Jugendhaus (VZJ) I: 1949-1981.
Gründung Initiativkomitee für ein Zürcher Jugendhaus, 1. Jugendhaus ab 1960: Drahtschmidli. Organisatorisches und Statuten, 1975/1978. Protokolle Generalversammlung , 1978-1981. Kritik an VZJ, ca. 1972.
Mappe 2: VZJ II: Drahtschmidli, 1976-81. Tanzteam (handschriftl. Protokolle). Diskussionen über Gewalt aufgrund von Schlägereien in der Disco, Berichte über die Arbeit in der Disco, Infobulletin des Jugendhauses, 1977-1981.
Mappe 3: VZJ III,: Jahresberichte Jugendhaus, 1975-1980. Schindlergut, 1976-1977 (handschriftl. Protokolle). Schindlergut Akten, 1976-1978.
Mappe 4: VZJ IV: Drucksachen aus dem Kampf um das Schindlergut. Flugblätter 1977/1978, Zeitung „Schigu frei Nr. 1“, Veranstaltungshinweise, Bericht der SozialarbeiterInnen, 1978.
Mappe 5: Koordinationsgruppe Jugendarbeit Zürich: Protokolle, 1976/1977. Akten, 1977-1985. Unterlagen zu Jugendclubs. Lilaphon 1980/1982.
Mappe 6: Speak – Out: Statuten und Selbstbeschreibung, 1969-1978. Diverses 1971. Protokolle des Präsenzdienstes, 01.-06.1975. Speak-Out Musikfest, 05.1980. Peace-Festival, 1977.
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Tagungen & Auseinandersetzungen zum Thema Jugend
Mappe 1: Tagung „Jugendliche Outsiders“, organisiert vom Schweiz. Beratungsdienst Jugend + Gesellschaft, 10.1972, Seminarunterlagen.
Mappe 2: Tagung: „Jugendzentren“, organisiert vom Schweiz. Beratungsdienst Jugend + Gesellschaft, 09.1976, Seminarunterlagen.
Mappe 3: Städtische Jugendfreizeitkonzeption, 1978/79. Arbeitsmaterialien für die Jugendarbeit in der Stadt Zürich, 1980.
Mappe 4: Städtische. Jugendfreizeitkonzeption II: Stellungnahmen von Parteien (SP, JFDP, PdA), Gewerkschaft (VPOD) und einigen sozialen Instiutionen sowie Einzelpersonen, 03.1979.
Pro Juventute: Jugendarbeit im Quartier: Stellungnahme zur „Jugendfreizeit-Konzeption“ des Sozialamtes der Stadt Zürich.
Mappe 5: Städtische Jugendfreizeitkonzeption III: Reaktionen des Sozialamtes. Tagung 10.1978, handschrift. Notizen dazu. Universitäre Arbeit, 04.1979.
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Jugendarbeit
Mappe 1: Nahe Organisationen: VIKO (akademische Vinzenzkonferenz), auf jugendliche, italienische ImmigrantInnen spezialisiert, 1979. RML (revolutionäre marxistische Liga), Initiative für öffentliche Lehrwerkstätten, 1978.
Mappe 2: Zur Bewegung 80: Zeitungsartikel, Referate, Entwürfe, 1980. Stellungnahmen SP, SAP und CNG, Seminararbeit pädagogisches Institut, 1980.
Dani, Renato, Michi & Max, ein Dokumentarfilmprojekt von Richard Dindo.

Konflikte

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Häuserkampf
Mappe 1: AJZ: Drogengruppe, 1980-1984.
Mappe 2: AJZ: Verein Pro AJZ, 1980/81. Renovation, Zusammenarbeit mit SP, 1980.
Rote Fabrik: Aktionsgruppe RF, 1980. Neuorientierung Fabrikzeitung, 1984/85. WidersingerInnen, Aufruf gegen das Opernhaus, 1984. Fotos aus der Bewegung.
Mappe 3: INKA, Interessensgemeinschaft Kaserne, 1983/84.
Mappe 4: Kanzlei 1984-86: Interna, Veranstaltungen, Kampf um Turnhalle mit Fotos, Berichte für das Sozialamt: 10 Monate Kanzlei, 1 Jahr Kanzlei, Daumenkino.
Mappe 5: Augustinergasse: Einwohnerverein Altstadt links der Limmat, 1976-80 und 1983-86. Theatergruppe, 1979.
Mappe 6: Augustinergasse: Öffentlichkeitsarbeit, 1977-86. Argumente für Initiative, 1985. Gegenseite (SBG), 1985.
Mappe 7: Augustinergasse: Rekurs, 1985. Entscheid Baukommission, 1987.
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Heimkampagne
Mappe 1: Heimkampagne: Statuten, Organisatorisches und Historisches, 1971. Rechenschaftsberichte des Vorstandes, 1971/72. Protokolle und Korrespondenz, 1970-72.
Mappe 2: Heimkampagne: Öffentlichkeitsarbeit 1971/72. Besuche in einigen Heimen, 1970. Heimkampagne Basel. Beteiligung an Volksinitiative zur Bekämpfung der Jugendkriminalität, 1971/72, und am allg. Klassenkampf.
Mappe 3: Heimkampagne: Kampf gegen Anstalt in Uitikon, 1971/72 und 1979.
Mappe 4: Tagung: Unterlagen „Erziehungsanstalten unter Beschuss“, 12.1970.
Mappe 5: Eigenpublikationen: Arbeitsdokumente 1-3, 1971/72.
Mappe 6: Eigenpublikationen: Uitikon, 1972 und 1979. Kommunen-eine alternative zur Heimerziehung, 1971. Kleine Drucksachen, u.a. Bunkerzeitung.
Mappe 7: Fremdpublikationen: 2 Broschüren zu Uitikon von freedom-club. Abschlussarbeit SOZ zu Uitikon, 1970. Heimterror, Aktionsgruppe 11, Basel.
Mappe 8: Nahe Organisationen: Astra und Team 72. Strafvollzug für Erwachsene. Musterprozess, 1973.

Diverses

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Arbeiten, Dokumentationen, Konzepte
Mappe 1: Umberto Blumati: Abschlussarbeit SOZ, 1973, dazu Unterlagen „Gfellergut“. Korrespondenz, 1976-81. Angriffe gegen seine Person.
Mappe 2: Video: Community Medien, Studentengruppe Ethnologie, 1980. Tabellen und Programme Filmcooperative Zürich, 1979. Artikel und Workshop Jean Richner, Filmkollektiv, 1980. Gubert: Textvorlage zum Film von S. Herceg und O. Wymann.
Austellungskonzept: Lokalfernseh-Versuch in der städtischen Grossüberbauung Hardau, 1981.
Mappe 3: Drogen, 1976-79: 2 Gutachten zu Canabis, 1987. Informationsmaterial zu mehreren Drogenberatungs und –entzugstellen.
Mappe 4: Verschiedenes: Männergruppe, 1979. Auseinandersetzung mit Autonomie, Selbstverwaltung, 1979/80. Notwohnungen, 1980. Berichte Wohngemeinschaften. Gretler-Fonds, 1984/85. Patientenstelle Coco, 1979-82. Komitee gegen Bau der Kinderpsychiatrie, 1982.

Drucksachen

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Flugblätter
Mappe 1: Flugblätter 70er und 80er Jahre (ausser 80/81).
Mappe 2: Flugblätter 1980, undatiert, Januar-Mai 1980.
Mappe 3: Flugblätter 1980, Juni-Dezember 1980.
Mappe 4: Flugblätter 1981, undatiert, Januar, Februar.
Mappe 5: Flugblätter 1981, März-Dezember 1981.
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Publikationen, Zeitungen und Broschüren
Stadtpolizei Zürich, Polizeiinspektorat. Demonstrationen, Unruhen und polizeiliches Verhalten: Erfahrungen und Lehren im In- und Ausland: Nur für dienstlichen Gebrauch. Zürich 1968.
Für eine selbständige Freizeitanlage in Wollishofen. Zürich 1972.
Sonderbeilagen focus, ca. 1972-1975. Darin: focus-Register, Nr. 1-36 u. Nr. 37-57.
das konzept: Inhalts- und Autorenverzeichnis, 1972-1978, 50 Seiten
Outsider, unabhängige Lehrlingszeitung der ETH, Nr. 3, 1973.
Geschichte der Schweizerischen Arbeiterbewegung. Autorenkollektiv der Basisgruppe Geschichte an der Universität Zürich (Hg.). Zürich 1973.
catch-up, 1, Mai 1975.
Ein Erfahrungsbericht Piratensender Unfreies Westberlin PUW: Eine Bauanleitung. Ca. 1977.
Fuchs, du hast sie ganz gestohlen, gib sie wieder her... Aktion Strafvollzug und Rote Hilfe (Hg.). Zürich 1976.
Sprutz: ... ein Blatt, für das es im Zeitungswesen kein Vorbild gibt. Mai-Juni 1977.
Götterdämmerung, Nr. 1, Juni 1977.
Argentina Kick: Aktuelles Schweizer Fussballmagazin. Aktion WM 78 (Hg.). Bern 1978.
Le passe muraille: Special champ-Dollon. Groupe Action Prison. Nr. 16, Juillet 1979.
Palm – O – Live: Rufer in der Wüste. AJZ, Nr. 3.
Ethno: Ethnologie und Politik. Sondernummer 1980.
Stadtzeitung für Freiburg. Freiburg 1980.
Verein Pro AJZ informiert im März 1981 in einer Auflage von 220 000. Stadt Zürich 24.Dez.80.
Express: Manipulierendes Käseblatt. Juli/August 1981.
Zürcher Nachtanzeiger: genial. Juli 1981.
Dokumentation. Verein Betroffener Eltern (Hg.). Zürich 1981.
Dokumentation. Autonome Sanität.Zürich, ca. 1981.
Züri brännt. Zürich 1981.
Babayaga: Wortschleuder Zeitheft. Nr. 7, April 1981.
Boomerang: Undergroundpaper. No. 1, 1981.
Zurich an A: textes, tracts et fotos du mouvement. Ca. 1981. (Stilett auf Französisch).
Band 32. Verlag ohne Zukunft. Zürich 1981.
Rivolta nel paradiso della cioccolata. Rom 1981.
Informationsversand: Prozess Rambert und Kistler. Zürich 1982.
Verlag Amöbel. Zürich, ca. 1982.
Durchblick. Schweizerische Gefangenengewerkschaft. Nr. 1, ca. 1981.
Caspar: Zeitung für Frieden mit Kindern. Düsseldorf 1982.
Zürich (Symbol für männlich). Juni 83.
Unzeitung: Pause Magazin zur Eindämmung der Informationsflut. Erscheint einmal und nie wieder. 1984.
Weihnachten in Winterthur: Isolationshaft, Kälte, Angst. Winterthur 1984.
Offizielle Hofnachrichten der Krone. König Kraska. 4 Nummern 1985/86.
Silvia Z: ein requiem von Mariella Mehr. 1986.
StadtZeitSprung: Zürcher Stadt Zeitung Nr. 1, September 1986.
Ohne Angaben:
Scheinschleuder
Heee!
Lavabo.
Ghetto
Namen: Umberto Blumati, Emilio Modena, Oreste Zanolari, Rolf Thut, Speak-Out, Autonome Republik Bunker, Heimkampagne, Verein Züricher Jugendhaus, Verein Pro AJZ.

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.