Dokumentation Volkshäuser Schweiz, Heinz Günter


Identifikation

Signatur:

Ar 709

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

ca. 1910-2022

Umfang:

0.2 m


Kontext

Abgebende Stelle
Heinz Günter, Apfelbaumstrasse 46, Zürich
Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Heinz Günter, geboren 1953 in Solothurn, studierte in den 1970er Jahren an der Ingenieurschule Biel an der Abteilung Hochbau und reichte dort im Jahr 1977 eine Semesterarbeit im Bereich Kunstgeschichte ein. Für die Arbeit mit dem Titel «Teilauswertung einer Umfrage über Volkshäuser in der Schweiz» hatte Heinz Günter im Vorfeld umfangreiche Recherchen durchgeführt. Im Rahmen dieser Arbeiten suchte er in verschiedenen Städten der Schweiz nach Materialien über Volkshäuser. Dabei wurde er aus dem Umfeld der Gewerkschaften untertztützt. Heinz Günter verschickte seinen Kontaktpersonen einen Fragebogen zu Räumlichkeiten, baulichen Besonderheiten, Zielpublikum und Nutzung. Er fokussierte seine Erhebung auf Volkshäuser mit explizit politischem Profil, sammelte aber auch Unterlagen zu den alkoholfreien «Gemeindestuben».

Heinz Günter war später selbst als Jugendsekretär bei einer Gewerkschaft tätig. Arbeitete er zunächst als Architekt HTL, wechselte er in den 1980er Jahren das Fach und baute als diplomierter Gemüsegärtner Bio-Gemüse im Thurgauischen Raperswilen an. Seit 1979 ist er mit der Galeristin Elisabeth Kübler liiert (s. Buchpublikation «Elisabeth Kübler - Vom Leben einer Unangepassten», Zürich 2021; Signatur: SOZARCH Gr 15431).
Übernahmemodalitäten
Die schenkungsweise Übergabe der Akten erfolgte am 23.03.2022.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Vorhanden sind die Seminararbeit sowie die im Rahmen der Recherche zusammengetragenen Materialien, einschliesslich statistischer und grafischer Auswertungen. Zu diesen Recherchematerialien gehören Korrespondenzen, Fragebögen, z.T. Jahresberichte und Broschüren einzelner Volkshäuser, Kopien von Statuten, Pressematerial zu Volkshäusern (insbesondere zum Volkshaus Biel) sowie teilweise Fotos und Postkarten. Ferner gehören auch einige wenige biografische Unterlagen zum Bestand.

Die Dokumentation zu den verschiedenen Volkshäusern wurde von H. Günter alphabetisch nach Städten geordnet. Die vorhandene Ordnung wurde weitgehend beibehalten. und wurde überwiegend beibehalten.
Bewertung und Kassation
Mit Ausnahme von wenigen Dubletten und Mehrfachexemplaren wurden keine Kassationen vorgenommen.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Bearbeitet im April 2022 von J. Grosse und U. Kälin.