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Rote Falken Zürich 3/9


Identifikation

Signatur:

Ar 82

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1939-1991

Umfang:

1.4 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Am Anfang des Jahres 1929 wurde die erste Falkengruppe in Zürich 9 von den Geschwistern Zöbeli gegründet. Die Kinderfreunde Zürich 3 (Gruppe Wiedikon) wurden am 1. Juni 1933 im Bühlschulhaus gegründet, und die Gründung der Kinderfreunde-Organisation Zürich 9 erfolgte am 3. März 1956 im Naturfreundelokal Eichbühl. Mitte der siebziger Jahre kam es zum Zusammenschluss der Gruppen Zürich 3 und Zürich 9. Seit 1974 wurden sämtliche Aktionen im Namen der Kinderfreunde 3+9 unternommen.

Die Kinder und Jugendgruppe "Rote Falken" hat ihren Ursprung in der Arbeiterbewegung der Zwischenkriegszeit. Die Roten Falken setzten sich zum Ziel, die Freizeit der Gruppenmitglieder attraktiv und sinnvoll zu gestalten. Dazu trugen die Zeltlager, die Ausflüge und vielfältige Veranstaltungen bei.

Sind die "Roten Falken" in Österreich und Deutschland noch sehr stark vertreten, so gibt es in der Schweiz nur noch in Zürich, Bern und Baden aktive Gruppen.

http://www.rotefalken.ch/

Übernahmemodalitäten

Übergabe am 27.6.2001 durch Heinz Dreyer, Zürich


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält: Protokolle Kinderfreunde Zürich 3, 1939-1975 [lückenhaft]; Protokolle der Kinderfreunde Zürich 9, 1956-1975 [lückenhaft]; Akten der Gruppenleitung 1948-1987 (Protokolle, Korrespondenz, Programme, Berichte, Unterlagen zu Zeltlagern, Fahrten und Kursen); einzelne Fahrtenbücher; Unterlagen zu den Sommerlagern, 1981-1991 (Lagerzeitungen, Teilnehmerlisten, Korrespondenz, Verschiedenes); Publikationen verschiedener Organisationen (LASKO, Kinderfreundeheim Mösli, Kinderfreunde Oesterreich, Die Falken - Sozialistische Jugendbewegung Deutschlands, etc.); diverse Drucksachen (Plakate, Kleber, Postkarten, zahlreiche Schriften aus der Arbeiterjugend- und Kinderfreundebewegung).

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

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