Schüpbach, Willy (1920-2021)


Identifikation

Signatur:

Ar 1046

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1947-2017

Umfang:

1.1 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Willy Schüpbach (1947-2010) verbrachte seine Kindheit in La Chaux-de-Fonds und besuchte dort auch die Schulen. Nach Ostern 1938 war er mehrere Monate arbeitslos und zog im Herbst 1938 nach Zürich, wo er als Praktikant und Volontär tätig war. Rekrutenschule 1940 und Aktivdienst. Danach war Willy Schüpbach in der Stadtverwaltung von La Chaux-de-Fonds tätig. Im September 1947 begann er seine Tätigkeit als Gewerkschaftsfunktionär beim STFV in Zürich, ab 1951 als Regionalsekretär in Neuchâtel. 1954 wechselte er zum VPOD und zog mit seiner Familie nach Lausanne. Am 3. Februar 1969 trat er eine Stelle als Generalsekretär der Société vaudoise de médecine an, für die er bis zum altersbedingten Austritt im Jahr 1985 tätig war. Danach publizistische Tätigkeit; u.a. verfasste Willy Schüpbach eine unpublizierte Biografie über Nationalrat Ernest-Paul Graber (1875-1956).

Willy Schüpbach (1947-2010) verbrachte seine Kindheit in La Chaux-de-Fonds und besuchte dort auch die Schulen. Nach Ostern 1938 war er mehrere Monate arbeitslos und zog im Herbst 1938 nach Zürich, wo er als Praktikant und Volontär tätig war. Rekrutenschule 1940 und Aktivdienst. Danach war Willy Schüpbach in der Stadtverwaltung von La Chaux-de-Fonds tätig. Im September 1947 begann er seine Tätigkeit als Gewerkschaftsfunktionär beim STFV in Zürich, ab 1951 als Regionalsekretär in Neuchâtel. 1954 wechselte er zum VPOD und zog mit seiner Familie nach Lausanne. Am 3. Februar 1969 trat er eine Stelle als Generalsekretär der Société vaudoise de médecine an, für die er bis zum altersbedingten Austritt im Jahr 1985 tätig war. Danach publizistische Tätigkeit; u.a. verfasste Willy Schüpbach eine unpublizierte Biografie über seinen Onkel Nationalrat Ernest-Paul Graber (1875-1956).

In einem autobiografischen Text von 2010 schreibt Willy Schüpbach: «"Se réjouir de quitter l'école, fût-elle de commerce, c'est ignorer la rigueur des mois sans travail qui suivront Pâques 1938." Après avoir joué au comptable chez mon Oncle Rodolphe Rezek, maître tailleur indépendant à La Chaux-de-Fonds, j'entre à Migros A.-G., Limmatplatz Zurich, comme volontaire (1er septembre 1938) pour y apprendre... si possible le bon allemand. La famille Stephan Zehnder - Ernastrasse, quartier d'Aussersihl - chez laquelle j'ai la chance d'obtenir chambre et pension pour 120 francs par mois, s'est donné beaucoup de peine pour que je progresse rapidement en ne me parlant que le Schriftdeutsch. Mon stage zurichois, quelque peu troublé par l'école de recrues (2 janvier 1940) puis par la mob, prend fin le 30 novembre 1942, année de mon adhésion au Parti socialiste, section romande de Zurich. De retour à La Chaux-de­ Fonds, je travaille au bureau communal du ravitaillement. Vers la fin de vie de ce dernier, je suis deplacé à l'Office des impôts où remplir et corriger des bordereaux d'impôt ne me procure aucun plaisir. Dans l'intervalle, j'épouse Renée Matthey le 29 mars 1945, ayant trouvé un appartement dans les maisons communales de Cernil Antoine. Nous nous y retrouvons trois avec Pierre-André, né le 21 avril 1947. Nous y restons fort peu de temps. J 'obtiens de mon oncle E.-Paul Graber une possibilité d'entrer à la rédaction du journal socialiste «La Sentinelle» et, simultanément l'offre de devenir l’adjoint de mon cousin Albert Heyer, secrétaire syndical à Zurich. Nous nous decidons finalement de quitter La Chaux-de-Fonds pour la Fédération suisse des ouvriers du textile et de fabrique (FOTF) à Zutich. J'y débute mon travail le 1er septembre 1947, alors que la mise à disposition d'un magnifique appartement syndicalo­cooperatif dans le quartier d'Albisrieden permet la réunion de la famille au début de 1948.»
Bestandesgeschichte
Der Bestand wurde von Willy Schüpbach zusammengestellt und gelangte nach dessen Tod in die Bibliothèque de la Ville de La Chaux-de-Fonds. Dort erschien der lokale Bezug indessen zu klein und es tauchte die Idee auf, den Nachlassbestand aufzuteilen und denjenigen Verbänden anzubieten, für die Schüpbach tätig war. Um das unerwünschte Auseinanderreissen des Bestands zu verhindern, erklärte sich das Schweizerische Sozialarchiv bereit, alles zu übernehmen. Das Schweizerische Sozialarchiv bedankt sich bei Guillaume Kaufmann und Christoph Schlatter vom vpod für die wertvolle Vermittlungsarbeit und Unterstützung.
Übernahmemodalitäten
Im Schweizerischen Sozialarchiv eingetroffen am 11.04.2022.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Vorhanden sind recht umfangreiche Unterlagen zur gewerkschaftlichen und politischen Tätigkeit von Willy Schüpbach, sowie zu Freizeitaktivitäten (Ferien, Reisen, Garten, publizistische Arbeiten). Der Bestand wurde von Willy Schüpbach noch zu Lebzeiten vorgeordnet. Die vorhandene Ordnung wurde mehr oder weniger unverändert übernommen.
Bewertung und Kassation
Kassiert wurden einzelne Jahresberichte, die im Schweizerischen Sozialarchiv bereits vorhanden waren:

- Rapports annuels FOF/STFV: 1951-1953, 1949-1950, 1947/48 (da, SOZARCH K 735)

- Jahresberichte VPOD 1961-1963 (07.07)1958-1960 (07.06), 1955-1957 (07.05) SOZARCH K 630

- Rapport VPOD 1952-1954 (06) SOZARCH K 630

- Bericht VPOD 1967-1969 (15.02) SOZARCH K 630
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen vorwiegend in französischer Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Bearbeitet im April 2022 von U. Kälin