Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) Zürcher Unterland


Identifikation

Signatur:

Ar 432

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1945-2001

Umfang:

1.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Im Jahre 1946 wurde der Beschluss gefasst, als Reaktion auf den massiven Anstieg an Mitgliedern ein eigenes Sekretariat in Bülach einzurichten. Zudem wurde die Fusion der Sektionen Bülach und Dielsdorf im Sommer desselben Jahres intensiv diskutiert – die Sektion Dielsdorf fasste dazu vorerst aber einen ablehnenden Beschluss. 1947 trat die Sektion Zürich Unterland des GBI in Erscheinung – die Fusionsversammlung fand am 12. Januar in Dielsdorf statt. Der neu gegründeten Sektion gehörten die Gruppen Glattfelden, Bülach, Dielsdorf, Rorbas und Umgebung, Eglisau und Embrach und Umgebung an.
Die Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) war mit rund 100'000 Mitgliedern die grösste ArbeitnehmerInnen-Organisation in der Schweiz im 20. Jahrhundert. Die zentralsten ausgehandelten Gesamtarbeitsverträge der GBI waren jene der Bereiche Bau, Chemie, Textil, Papier und Schreinerei. Die GBI verfügte über die grösste Arbeitslosenkasse der Schweiz, welche mit der Gründung der Unia 2004 von der neuen Gewerkschaft übernommen wurde und gemeinsam mit den ehemaligen Arbeitslosenkassen von SMUV und VHTL weitergeführt wird.
Übernahmemodalitäten
Der Bestand gelangte im Herbst 2004, nach dem Zusammenschluss von GBI, SMUV und VHTL zur interprofessionellen Gewerkschaft UNIA, ins Schweizerische Sozialarchiv. Die Übergabe wurde von Oliver Foex betreut.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Der Bestand enthält: Protokolle, GAVs, diverse Unterlagen, u.a. zu Veteranenreisen und Ortsgruppen.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Der Bestand wurde 2005 von Urs Kälin bearbeitet und Roman Kern verzeichnet.