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AVIVO Zürich


Identifikation

Signatur:

Ar 508

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1960-2005

Umfang:

1.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Die AVIVO Zürich wurde 1960 als Sektion der AVIVO Schweiz gegründet. Der Name AVIVO stand damals für Association Suisse des Vieillards, Invalides, Veuves et Orphelins (deutsch: Vereinigung der Alten, Invaliden, Witwen und Waisen). In Einklang mit der Umbenennung der AVIVO Schweiz heisst die Sektion seit 1999 neu AVIVO Zürich (Vereinigung zur Verteidigung der Rentner und Rentnerinnen).

Der Verein bezweckt einerseits die Verbesserung der sozialen Lage von Betagten, Hinterbliebenen und IV-Bezüger/innen, andererseits die Förderung der Geselligkeit unter AHV-/IV-Rentnerinnen und Rentnern. Neben politischen Aktivitäten und Rechtsberatungen organisiert die AVIVO Zürich Informationsveranstaltungen zu Alters- und Sozialversicherungsfragen, sowie kulturelle Anlässe und Ausflüge. Die Sektion veröffentlicht zweimonatlich die Mitgliederzeitschrift AVIVO-Information (bis 1983: WIR ALTEN).

Gemäss Selbstdeklaration politisch unabhängig und konfessionell neutral, stammen die Mitglieder der AVIVO traditionell hauptsächlich aus der PdA und der SP.

Übernahmemodalitäten

Die Unterlagen der AVIVO Zürich gelangten im November 2011 aus dem Sekretariat der AVIVO Zürich (Schweighofstrasse 405B, Zürich) in das Schweizerische Sozialarchiv. Die Übergabe wurde von HP Huber betreut.


Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand dokumentiert die zahlreichen Aktivitäten der AVIVO Zürich (politisches Engagement, Vereinsversammlungen, Informationsveranstaltungen, Sozialdienst, Turn- und Wandergruppe, Chörli, kulturelle Anlässe, Ausflüge, etc.). Die Akten umfassen hauptsächlich Jahresberichte, Protokolle, Korrespondenz sowie Unterlagen zu politischen Kampagnen und sozialen Anlässen. Hinzu kommen Dokumente der AG Alter der SP Kanton Zürich sowie der AVIVO Schweiz und anderer AVIVO-Sektionen (v.a. Mitgliederzeitschriften der AVIVO Genève und Vaud).

Für die Jahrgänge vor 1980 ist der Bestand lückenhaft.

Bewertung und Kassation

Kassiert wurden Doppel- und Mehrfachexemplare (sofern nicht mit handschriftlichen Notizen versehen), zu rein organisatorischen Zwecken erstellte Unterlagen, sowie bereits im Archiv oder in der Bibliothek des Schweizerischen Sozialarchivs vorhandene Dokumente dritter Organisationen (u.a. VASOS, Pro Senectute) und Zeitschriftenbestände (u.a. Seniorama, Senioren-Gazette).

Neuzugänge

Neuzugänge werden erwartet.


Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Beschränkungen einsehbar. Es gelten die ordentlichen Benutzungsbestimmungen des Schweizerischen Sozialarchivs. Für die Benutzung gesperrt sind die Akten des AVIVO-Sozialdienstes aus den Jahren 1992-1998 (1 Mappe). Diese Unterlagen können für wissenschaftliche Zwecke nach Rücksprache mit der Leitung des Schweizerischen Sozialarchivs eingesehen werden.

Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher und französischer Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in

Bearbeitung im November 2011 durch M. Geissbühler