Olgiati, Rodolfo (1905-1986)


Identifikation

Signatur:

Ar 107

Entstehungszeitraum / Laufzeit:

1934-1963

Umfang:

1 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Geboren in Lugano, Schulbesuch in Chur und Bern. Nach bestandener Matura Umzug nach Zürich. Studium an der ETH (dipl. Fachlehrer in Mathematik und Physik). Bekanntschaft mit Leonhard Ragaz. 1929–1932 Lehrer an der Odenwaldschule. 1935 Sekretär des Internationalen Zivildienstes. Engagement in der Spanienkinderhilfe. Aufbau des Schweizerischen Kinderhilfswerkes (seit 1942 "Schweizerisches Rotes Kreuz, Kinderhilfe"). Leiter der "Schweizer Spende". Ab 1949 Mitglied des IKRK. Umzug nach Genf. 1958 Uebernahme der Leitung der neugegründeten "Ostschweizerischen Evangelischen Heimstätte Wartensee".
Übernahmemodalitäten
Die Akten wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv 1982 von Rodolfo Olgiati geschenkweise überlassen.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt
Der Nachlass Rodolfo Olgiati umfasst Unterlagen zur Person, Briefe [u.a. von Fritz Baumann, Enrico Celio, Pierre Cérésole, Gottlieb Duttweiler, Regina Kägi-Fuchsmann, August R. Lindt, Hélène Monastier, Egidio Reale, Elisabeth Rotten, Ernst Wetter], Reiseberichte, Vortragsmanuskripte, Unterlagen verschiedener Hilfswerke [u.a. Schweizer Spende, Internationaler Zivildienst, Schweizerisches Hilfswerk für aussereuropäische Gebiete, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder, Schweizer Europahilfe]
Bewertung und Kassation
Es wurden keine Kassationen vorgenommen.
Neuzugänge
Es werden keine Neuzugänge erwartet.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher französischer englischer und italienischer Sprache

Sachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen

Verzeichnungskontrolle

Informationen der Bearbeiter*in
Bearbeitet um 1983 von Karl Lang. Teilweise Neuordnung und -verzeichnung im April 2007 durch Marzell Küttel.